Italiens Verband sprach Petacchi vom Doping-Verdacht frei
Der 33-Jähriger darf damit ab sofort wieder Rennen bestreiten.

Foto © APAlessandro Petacchi
Die Disziplinarkommission des
italienischen Radsport-Verbandes hat Weltklassesprinter Alessandro
Petacchi vom Dopingverdacht freigesprochen. Der 33-jährige Radprofi
dürfe ab sofort wieder bei Radrennen starten, entschied die
Kommission am Dienstagnachmittag. Italiens Antidoping-Kommission
(CONI) hatte für Petacchi eine Sperre von einem Jahr gefordert,
nachdem er nach Meinung der Kommission mit dem Asthmamittel
Salbutamol gedopt habe.
Asthma-Mittel.
Aufgrund eines ärztlich attestierten Asthmaleidens darf Petacchi
das Mittel auch während der Rennen einnehmen. Die Konzentration im
Körper darf jedoch festgesetzte Grenzwerte nicht überschreiten. Bei
einer Doping-Kontrolle am 23. Mai dieses Jahres waren die Werte
jedoch überhöht. Der Italiener hatte jegliches Doping bestritten und
den Vorwurf, das bei einer starken Überdosis leistungssteigernd
wirkende Asthmamittel missbräuchlich benutzt zu haben, als absurd
zurückgewiesen.
"Nicht anders als sonst verhalten".
"Ich würde doch nicht nach zwölf Profi-Jahren und 140 Siegen meine
Karriere ruinieren, indem ich ein Asthmamittel einmal zu oft
inhaliere. Auch beim letzten Giro habe ich mich nicht anders als
sonst verhalten", sagte Petacchi, der wegen der Causa von seinem Team
Milram vor der Tour de France suspendiert worden war, nach seiner
Anhörung in Rom.











