"Verbitterter" Riccardo Ricco nach Italien eskortiert
Laut dem Fahrer wurden lediglich "einige Vitamine" gefunden.

Foto © ReutersRiccardo Ricco leugnet gedopt zu haben
Der Italiener Riccardo Ricco, der als dritter
Fahrer bei der diesjährigen Tour de France eine positive Dopingprobe abgegeben hat, ist am Freitag nach Italien zurückgekehrt. Nach seiner Anhörung im Gerichtssaal von Foix wurde Ricco am Abend mit seiner
Anwältin zur italienischen Grenze eskortiert, wo seine Mutter und seine Freundin auf ihn warteten. "Ich bin sehr verbittert. Ich verbrachte eine Nacht auf der Polizeistation und es war wie im Gefängnis", sagte der diesjährige Giro-Zweite dem italienischen
TV-Sender RAI.
Doping geleugnet. Man habe in seinen Taschen nur "einige Vitamine" gefunden, "die wir alle gebrauchen und deswegen haben sie mich nach Hause gehen lassen". Der Staatsanwalt von Foix, Antoine Leroy, hatte berichtet,
in Riccos Hotelzimmer seien Spritzen und anderes medizinisches Material gefunden worden, jedoch keine Dopingsubstanzen. Der von seinem spanischen Team Saunier Duval entlassene Ricco leugnete weiter, mit EPO oder anderen Präparaten gedopt zu haben.
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