Generali Ladies Linz freut sich auf Nummer 1 der Welt
Sie reist als Topfavoritin und Superstar zum Generali Ladies nach Linz: Wiktoria Asarenka ist bei der 22. Auflage des WTA-Turniers ab 8. Oktober das Aushängeschild von Österreichs wichtigstem Damen-Tennisturnier.

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Erstmals kommt damit eine aktuelle Nummer 1 in die oberösterreichische Hauptstadt. Dementsprechend stolz ist man in der Turnierleitung über das Antreten der Weißrussin. "Ich bin schon ein bisserl nervös. Eine Nummer 1 der Weltrangliste ist das Größte, was einem bei einem Tennisturnier passieren kann", freute sich Turnierdirektorin Sandra Reichel am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien. Auch in der Vergangenheit waren mit Serena und Venus Williams, Lindsay Davenport, Jennifer Capriati, Amelie Mauresmo, Justine Henin, Maria Scharapowa oder im Vorjahr Petra Kvitova viele Topstars des Damentennis nach Linz gekommen, doch noch nie waren diese Damen zu diesem Zeitpunkt auf dem "Tennisthron" gesessen.
Turnierbotschafterin Barbara Schett, die mit der US-Open-Finalistin Asarenka auch in New York gesprochen hatte, bestätigte die Absichten der Weißrussin. "Sie kommt auf alle Fälle", frohlockte die Tirolerin und ehemalige Nummer 7 der Welt. "Asarenka ist eine sehr konstante Spielerin, sie bewegt sich sehr gut und hat eine enorme mentale Stärke. Sie ist auch keine abgehobene Nummer 1", beschrieb Schett die diesjährige Australian-Open-Siegerin, die u.a. auch durch ihr lautes Stöhnen auf dem Platz bekannt ist. "Ich ziehe meinen Hut, wer da ganz oben steht", freute sich auch ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb, der mit den Turnierveranstaltern in Österreich eng kooperieren will. "Wir möchten als ÖTV versuchen, uns einzubringen, wo es möglich ist."
Auch wenn die vierfache Saisonsiegerin Asarenka alle anderen überstrahlt, so haben sich mit Dominika Cibulkova (SVK/WTA-Nr. 13), Roberta Vinci (ITA/15), Lucie Safarova (CZE/17) und Julia Görges (GER/20) vier weitere Top-20-Spielerinnen für das Generali Ladies angekündigt. Mit Yanina Wickmayer (BEL) und Daniela Hantuchova (SVK) kommen auch zwei frühere Siegerinnen, außerdem hat auch Bad-Gastein-Gewinnerin Alize Cornet (FRA) genannt. Besonders erfreut ist man freilich auch darüber, dass mit Tamira Paszek auch Österreichs klare Nummer 1 antritt. Die 21-jährige Vorarlbergerin hatte 2005 in Linz ihr erstes WTA-Match auf der Tour gewonnen. Die aktuelle Seoul-Viertelfinalistin hat bei bisher fünf Auftritten zweimal das Achtelfinale erreicht und sich sicher für dieses Jahr mehr vorgekommen. "Wenn sie einen Lauf kriegt, kann Tamira jede Spielerin schlagen", weiß Schett über die Eastbourne-Siegerin und Wimbledon-Viertelfinalistin 2012.
In Sachen Wildcards will Turnierdirektorin Reichel noch zuwarten. "Eine Wildcard erhält Patricia Mayr-Achleitner, wenn sie fit ist." Die Tirolerin laboriert derzeit an einer Schleimbeutelentzündung in der Schulter und hatte noch am Dienstag gepostet, dass sie zehn Tage pausieren muss. Ob eine weitere "Freikarte" an Yvonne Meusburger oder Barbara Haas geht, ließ sich Reichel offen.














