"Sandplatzkönig" Nadal fordert Federer auf Rasen
Sandplatzkönig Rafael Nadal verlässt seinen liebsten Spielplatz in Paris, nach dem siebenten Titel bei den French Open wechselt der Spanier auf Rasen. Wimbledon steht vor der Tür - zur Vorbereitung geht es nach Halle.

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Sandplatzkönig Rafael Nadal hat sich für die Vorbereitung das Turnier in Halle ausgesucht und dort mit dem Veranstalter einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben. "Das Duell", wie es bei der 20. Auflage in Deutschland propagiert wird, soll im Endspiel gegen den fünffachen Gewinner Roger Federer in Szene gehen. Novak Djokovic pausiert diese Woche, Andy Murray, die Nummer vier der Welt, spielt im Queen's Club.
Lob wurde abgeschwächt
Nach dem Triumph in Paris hatte der unterlegene Finalist Novak Djokovic den Mallorquiner als besten Spieler aller Zeiten auf Sand bezeichnet. "Ich bin vielleicht einer von denen mit den besten Resultaten", schwächte Nadal das Lob ab. "Das war wahrscheinlich meine beste Saison auf Sand mit dem achten Sieg in Monte Carlo, dem siebenten Titel in Barcelona und dem sechsten in Rom. Und in Paris habe ich nur gegen Djokovic einen Satz abgegeben".
Man darf gespannt sein, wie Nadal den Umstieg verkraftet. Er ist in Wimbledon zweifacher Sieger (2008, 2010) und Vorjahresfinalist, hat allerdings seit Oktober 2010 (Tokio) kein Turnier auf einem anderen Belag als Sand gewonnen. "Ich habe heuer vier Titel auf meinem liebsten Belag geholt. Aber ich habe auch die Finali der jüngsten fünf Grand-Slam-Turniere erreicht. Das ist fantastisch. Es ist unmöglich, in jedem Turnier bei 100 Prozent zu sein, aber ich gebe mir jedes Mal eine Chance, wieder zu gewinnen", betonte Nadal.
Harter Weg ins Finale
In Halle ist für ihn der Weg ins Traumfinale hart: Zuerst wartet am Donnerstag der deutsche Titelverteidiger Philipp Kohlschreiber, danach träfe der 26-Jährige auf den Tschechen Tomas Berdych, den Finalisten von 2006. Federer, der 16-fache Grand-Slam-Gewinner hat u.a. Milos Raonic (CAN) und Alexander Dolgopolow (UKR) in seiner Raster-Hälfte.
Im Londoner Queen's Club sind der zweifache Gewinner und Titelverteidiger Murray aus Schottland und der französische Vorjahrs-Finalist Jo-Wilfried Tsonga als Nummer eins und zwei gesetzt. Auch zwei Vierfach-Sieger vergangener Tage schlagen im noblen Club auf - Andy Roddick (USA) und Lleyton Hewitt (AUS).













