Mardy Fish dachte: "Jetzt muss ich sterben"
"Es waren die furchterregendsten Momente meines Lebens", erzählt der letztjährige Masters-Teilnehmer. Nach dem Aus in Miami war Fish mitten in der Nacht mit Herzrasen von ungefähr 170 bis 180 Schlägen pro Minute aufgewacht.

Foto © APAMardy Fish
Zwar schlägt Mardy Fish gar nicht bei den French Open auf, trotzdem ist der Amerikaner in Roland Garros Gesprächsthema Nummer eins. Denn Fish, der seit dem Turnier in Houston im April von der Tennis-Bildfläche verschwunden war, verriet nun einer US-Zeitung den Grund für seine Abstinenz. So hatte sich der Weltranglisten-Zehnte einer Herzbehandlung unterziehen müssen, nachdem er im März um sein Leben gebangt hatte.
"Es waren die furchterregendsten Momente meines Lebens", erzählt der letztjährige Masters-Teilnehmer. Nach dem Viertelfinal-Aus in Miami war Fish mitten in der Nacht mit Herzrasen von ungefähr 170 bis 180 Schlägen pro Minute aufgewacht. "Ich verfiel in Panik und dachte, dass ich sterben werde", erinnert sich der 30-Jährige. Da die Symptome in den folgenden Wochen nicht besser wurden, unterzog sich Fish nach mehreren Tests in Los Angeles einer elektrophysiologischen Behandlung. Fish: "Die Ärzte denken, dass die Sache damit erledigt ist. Ich bin überglücklich. Jetzt arbeite ich an meinem Comeback. Ich will nicht auf meinem Hintern herumsitzen, sondern spätestens bis Wimbledon wieder zurück sein." Viel Glück!













