Mayr-Achleitner scheiterte in der ersten Runde
Bereits in der ersten Runde beendet sind die French Open für Österreichs Vertreterin Patricia Mayr-Achleitner, die Tirolerin unterlag Jelena Jankovic in drei Sätzen.

Foto © APAMayr-Achleitner
Die Chance war wohl so groß wie selten gegen eine Jelena Jankovic, Patricia Mayr-Achleitner konnte sie am Pfingstmontag in Paris allerdings nicht nützen. Die 25-jährige Tirolerin ist auch im dritten Anlauf, bei den French Open die zweite Runde zu erreichen, gescheitert. Mayr-Achleitner bewies gegen die frühere Nummer 1 aus Serbien, aktuell Nummer 19 des Turniers, aber großen Kampfgeist, ehe sie nach 2:14 Stunden mit 6:1,1:6,5:7 die Segel streichen musste.
"Ich bin sehr zufrieden, nur nicht damit, wie es ausgegangen ist. Aber darauf kann man aufbauen", sagte Mayr-Achleitner. Die Vorzeichen waren aufgrund einer bisher schwachen Sandplatz-Saison von Jankovic eigentlich gar nicht so schlecht für Mayr-Achleitner gestanden. Dementsprechend hochmotiviert begann die gebürtige Innsbruckerin auch und schaffte rasch eine 1:0-Führung. Im zweiten Satz fing sich Jankovic allerdings und sie beging auch weniger unerzwungene Eigenfehler als zuvor. So lief alles auf eine spannende Entscheidung im dritten Durchgang hinaus.
"Sie will hier nicht verlieren"
Im letzten Satz gelang Österreichs Nummer zwei zweimal, zum 3:3 und nach einem 3:5-Rückstand zum 5:5, ein Rebreak, dann beendete Jankovic aber ihre Negativserie auf Sand und gewann das erste Duell mit Mayr-Achleitner. Die Weltranglisten-21. hatte alle vier Turniere vor den French Open jeweils in Runde eins verloren.
Für Mayr-Achleitner war das Aus dennoch kein Grund zur Traurigkeit. "Da gibt's nichts zu weinen, wenn man gegen eine ehemalige Nummer 1 der Welt so ein Match hinlegt und sie wirklich fordert", resümierte die Tirolerin und erinnerte auch an vergangene Erfolg der Serbin in Paris. Jankovic war 2007, 2008 und 2010 immerhin im Semifinale gestanden. "Sie will hier nicht verlieren, das spürt man auf dem Platz."
Österreichs Nummer zwei war mit dem Selbstvertrauen eines Finales in Cagnes-sur-Mer (100.000-Dollar-Challenger) nach Paris gekommen und hatte gehofft, Jankovic überrumpeln zu können. "Ich merke, mein Spiel wird immer besser. Ich habe dieses Jahr schon einige Gesetzte geschlagen. Heute wäre eine Draufgabe gewesen."
Dennoch will es für Mayr-Achleitner bei Grand-Slam-Turnieren bisher einfach nicht laufen: Roland Garros 2012 war ihr elfter Einzel-Einsatz bei einem Major, erst zweimal (in Australien und Wimbledon 2009) hat sie je eine Runde überstanden. "Es ist auch auslosungsbedingt. Letztes Jahr habe ich hier gleich gegen Radwanska gespielt. Aber darum geht es nicht, auch eine Nummer 80, 100 oder 120 - die können alle Tennis spielen. So lange ich immer Top 100 bin, auch ohne Grand-Slam-Rundensieg, ist das schon okay."
Paszek spielt am Dienstag
Sie spielt in Paris noch mit Alberta Brianti, die die topgesetzte Wiktoria Asarenka am Montag an den Rand der Niederlage brachte, Doppel. "Ich werde mich dann auf Bad Gastein vorbereiten. Das ist jetzt das Ziel", sagte Mayr-Achleitner, die dort im vergangenen Jahr erst im Endspiel verloren hat.
Damit lag es an Tamira Paszek, die am Dienstag im vierten Match nach 11.00 Uhr auf Court 2 gegen Peng Shuai (CHN-28) im Einsatz ist, einen kompletten "Salto nullo" der Österreicher zu verhindern. Paszek ist allerdings gegen Peng ebenfalls Außenseiterin.
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Swonarewa gab w.o.
Die Russin Wera Swonarewa hat ihr Antreten bei den Tennis-French-Open wegen einer Schulterverletzung vor ihrem ersten Einsatz am Montag abgesagt. Sie wäre als Nummer elf gesetzt gewesen. Ihren Platz in der Auslosung nimmt als "lucky loser" die Kasachin Sesil Karatantschewa ein, die 2005 in Paris als 15-Jährige das Viertelfinale erreicht hatte.













