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    Zuletzt aktualisiert: 30.03.2012 um 14:57 UhrKommentare

    Melzer: "Sind Außenseiter, aber nicht chancenlos"

    Titelverteidiger Spanien empfängt vom 6. bis 8. April wohl ohne Superstar Rafael Nadal das ÖTV-Team, das erstmals seit 17 Jahren in einem Weltgruppen-Viertelfinale steht.

    Jürgen Melzer

    Foto © GEPAJürgen Melzer

    Sehr wenig Zeit hat Jürgen Melzer, um sich nach seiner US-Tournee auf den Davis-Cup-Knüller gegen Spanien vorzubereiten. Nur eine Stunde nach der Landung in Wien präsentierte Österreichs Nummer eins am Freitag eine Trainings- und Fitness-Werbekampagne, bereits Sonntag früh geht es mit dem Team nach Spanien, wo Melzer und Co. am Osterwochenende auf das beste Tennis-Team der Welt treffen. "Wir sind krasser Außenseiter, aber nicht chancenlos", ist der Niederösterreicher überzeugt. Titelverteidiger Spanien empfängt vom 6. bis 8. April wohl ohne Superstar Rafael Nadal das ÖTV-Team, das erstmals seit 17 Jahren in einem Weltgruppen-Viertelfinale steht. Nach Siegen über Spanien hat Österreichs Davis-Cup-Mannschaft die bisher größten Erfolge gefeiert und führt daher auch mit 3:1. Beides ist für Melzer aber Schnee von gestern. "Ohne den Alten auf den Schlips treten zu wollen. Aber was war, hat mit heute nichts zu tun. Spanien ist jetzt eine Tennis-Macht, auch ohne Nadal."

    Ob Nadal tatsächlich nicht spielt, wird man frühestens am Donnerstag wissen. Aber auch ohne den Superstar sind die Hausherren im Küstenort Oropesa del Mar bei voraussichtlich sehr windigen Bedingungen und auf tiefem Sandboden dank David Ferrer und Nicolas Almagro klare Favoriten. "Ich habe mich in Amerika mit den Spaniern unterhalten und in vier Wochen fünf Teams gehört. Ferrer hat mir versichert, dass er nicht spielt und jetzt ist er dabei. Selbst Kapitän Alex Corretja wusste bis zum Schluss nicht, wer spielt", erheiterte sich Melzer. Für Melzer geht es vor allem darum, mit der Außenseiterrolle geschickt umzugehen. "Wenn du nur sagst, du hast nichts zu verlieren, hast du schon verloren." Dem 30-Jährigen ist auch bewusst, dass die Hauptlast der Verantwortung wieder auf seinen Schultern lastet. "Ich fühle mich wohl und habe mit dem Davis Cup immer viel Selbstvertrauen getankt. Ich bin in der Lage, jeden auf der anderen Seite zu schlagen. Natürlich bin ich weder gegen Ferrer noch gegen Almagro Favorit. Ich habe aber beide schon geschlagen und fahre daher hin, um meine Spiele zu gewinnen."

    Beim mehrwöchigen USA-Trip hat Melzer eine wahre Hochschaubahn erlebt. Zunächst gab es den Zehenbruch ("Ich bin in der Nacht über eine Decke gestolpert"), dann den Riesenerfolg mit dem Turniersieg in Memphis, ab Delray Beach war dann aber der Wurm drin. "In Indian Wells habe ich mehr damit gekämpft, mich nicht zu übergeben, als mit dem Gegner. Und Miami war noch nie mein Lieblingsturnier", erklärte Melzer. "Aber das ist abgehakt und ich blicke nach vorne." Stolz ist Melzer auf die weltweite adidas-Kampagne, bei der er als erster Österreicher überhaupt neben den Fußball-Superstars Lionel Messi, David Beckham und David Villa figuriert. Melzer wird schwerpunktmäßig natürlich in Österreich vorkommen. Jugendliche können bis 30. Mai Fotos von sich online stellen und mit etwas Glück einen von zehn Plätzen für ein Sportwochenende mit Österreichs Tennisstar ergattern. "Es ist etwas surreal, Teil einer Kampagne mit solchen Stars zu sein", gab sich Melzer begeistert. "Das zeigt, dass man es in seinem Sport zu etwas gebracht hat. Ich bin stolz", sagte der Wahl-Wiener, ehe er auspacken und Wäsche waschen ging. "Das ist der Teil meines Jobs, den ich am meisten hasse."


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