Auf Federers Spuren
Dominic Thiem gewann wie einst Roger Federer die Orange Bowl, das bedeutendste Jugend-Turnier der Welt. Aus heimischer Sicht gelang das zuvor vier Spielern.

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Da lacht das rot-weiß-rote Tennis-Herz. Mit dem Triumph im U18-Bewerb der Orange Bowl in Florida (6:1, 6:0-Finalsieg über Landsmann Patrick Ofner) hievte sich Dominic Thiem auf eine Stufe mit Roger Federer (1998), Andy Roddick (1999) oder Robin Söderling (2001), die in jungen Jahren ebenfalls die inoffizielle Jugend-WM gewonnen hatten.
Aus heimischer Sicht ist der 18-jährige Niederösterreicher, dem sein Coach Günter Bresnik spätestens bis 2013 den Sprung unter die Top 200 der Weltrangliste zutraut, der fünfte Spieler, dem dieser große Wurf gelang. Seine Vorgänger: Legende Horst Skoff siegte 1984 (U16) und schaffte es im Ranking bis auf Platz 18. Markus Hipfl, der heutige Trainer von Thiems Freundin Barbara Haas, gewann 1994 die U16. Bei den Damen jubelten bislang Österreichs Nummer eins Tamira Paszek (2004 bei der U14) und Niki Hofmanova (2006 in der U18). Allerdings konnte die 20-jährige Burgenländerin (WTA-Nr. 293) die Erwartungen noch nicht erfüllen.
Für Ofner war der Finaleinzug eine kleine Sensation, lief die Saison für den Klagenfurter doch nicht nach Wunsch. "Bei den Grand Slams schied er früh aus und hatte viele kleinere Formtiefs", weiß Trainer Gerald Hebein. Zudem verfüge Ofner, der im Mai maturieren will und dann über eine mögliche Profikarriere entscheidet, im Gegensatz zu Thiem nicht über das entsprechende Trainingsumfeld.













