Aus für Wimbledonsiegerin Kvitova bei US Open
Kvitova unterlag der Rumänin Alexandra Dulgheru mit 6:7(3),3:6. Die 21-jährige Tschechin, die heuer schon vier Turniere für sich entschieden hat, war im Vorjahr in der dritten Runde an der späteren Siegerin Kim Clijsters gescheitert.

Foto © APAPetra Kvitova
Die US Open 2011 haben sechs Tage nach dem Erdbeben an der US-Ostküste und nur einen Tag nach dem schwersten Sturm in zwei Jahrzehnten am Montag doch noch plangemäß begonnen. Die Überraschungen hielten sich zum Auftakt noch in Grenzen. Mit Wimbledonsiegerin Petra Kvitova musste allerdings die Nummer 7 der Welt schon nach der ersten Runde des letzten Majors des Jahres ihre Koffer packen.
Kvitova unterlag der Rumänin Alexandra Dulgheru mit 6:7(3),3:6. Die 21-jährige Tschechin, die heuer schon vier Turniere für sich entschieden hat, war im Vorjahr in der dritten Runde an der späteren Siegerin Kim Clijsters gescheitert. Mehr Mühe als ihr lieb war hatte auch eine der Favoritinnen des Turniers: Cincinnati-Siegerin Maria Scharapowa quälte sich gegen die Britin Heather Watson 2:34 Stunden lang, ehe sich die Weltranglisten-Vierte mit 3:6,7:5,6:3 durchsetzte. Große Freude gab es bei der erst 16-jährigen US-Amerikanerin Madison Keys nach einem Zweisatz-Sieg über ihre 21 Jahre ältere Landsfrau Jill Craybas.
Ungefährdet nahmen der fünffache US-Open-Sieger Roger Federer, der Sieger der US-Open-Series, Mardy Fish (USA), der Franzose Gael Monfils und der Tscheche Tomas Berdych ihre ersten Hürden. Federer machte in der Nightsession gegen Santiago Giraldo aus Kolumbien keine Überstunden und setzte sich nach 109 Minuten mit 6:4,6:3,6:2 durch. Fish ließ dem Deutschen Tobias Kamke nur fünf Games. Auch der Weltranglisten-Neunte Berdych kam gegen den Franzosen Romain Juain in drei Sätzen weiter.
Ausgeschieden ist allerdings der als Nummer 15 gesetzte Serbe Viktor Troicki, der sich dem Kolumbianer Alejandro Falla nach 2:1-Führung nach Sätzen noch beugen musste. Troickis berühmterer Landsmann Novak Djokovic war am Montag noch nicht im Einsatz, stand aber doch schon im Mittelpunkt des Interesses. Der Vorjahres-Finalist, der seit dem Frühjahr einen sensationellen Lauf zur Nummer 1 der Welt gezeigt hat, hat sich nach einer Schulterverletzung wieder fit gemeldet. "Ich habe in den vergangenen Tagen aufgeschlagen und habe keine Schmerzen mehr gespürt", verkündete der diesjährige Australian-Open- und Wimbledonsieger, der heuer bisher nur zwei Niederlagen in 59 Matches einstecken musste. Djokovic eröffnete seinen Run auf die US-Open-Krone am Dienstag gegen Conor Niland (IRL).













