Nadal trifft nun auf Söderling
Bei den French-Open in Paris kommt es schon im Viertelfinale zur Neuauflage des Vorjahres-Endspiels Rafael Nadal gegen Robin Söderling. Djokovic steht bereits im Halbfinale, Fognini musste aufgeben.

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Der Weltranglistenerste aus Spanien hat sich am Montag im Achtelfinale in drei Sätzen gegen den Kroaten Ivan Ljubicic mit 7:5,6:3,6:3 durchgesetzt, genauso wie der Schwede mit einem 6:2,6:3,7:6(5) gegen den Franzosen Gilles Simon.
Eine ungewöhnliche Situation für Novak Djokovic. Das für Dienstag angesetzte Viertelfinal-Spiel gegen Überraschungsmann Fabio Fognini fällt ins Wasser - der Italiener musste wegen einer Oberschenkelverletzung w. o. geben, Djokovic zieht damit kampflos ins Halbfinale der French Open ein. Da dieses aber erst am Freitag in Szene geht (als möglicher Gegner könnte Roger Federer warten), hat der Serbe nun drei Tage "frei". Natürlich wird sich der "Joker" nicht zurücklehnen, sondern die Zeit mit intensiven Trainingseinheiten nützen.
"Bitte warten" heißt es für den Weltranglisten-Zweiten aber auch hinsichtlich seiner Rekordjagd. Denn das W. O. von Fognini wird in der Statistik nicht als Sieg gewertet. Damit hält Djokovic nach wie vor bei 41. Erfolgen in Serie in diesem Jahr. Den Rekord von John McEnroe (42 Siege en suite anno 1984) kann er also frühestens im Halbfinale egalisieren. Schafft er dort tatsächlich seinen 42. Sieg und den damit verbundenen Sprung ins Finale, würde Djokovic zur Belohnung auch Rafael Nadal als Weltranglisten-Ersten ablösen.
Nadal souverän
Der Spanier ließ bei seinem Achtelfinal-Auftritt am Montag gegen den Kroaten Ivan Ljubicic nichts anbrennen, setzte sich klar mit 7:5, 6:3, 6:3 durch und trifft im Viertelfinale auf den Schweden Robin Söderling. Ebenfalls im Viertelfinale steht Frankreichs größte Hoffnung: Gael Monfils setzte sich in einer Marathon-Partie, die am Vortag wegen Dunkelheit abgebrochen werden musste, gegen den höher eingeschätzten Spanier David Ferrer mit 6:4, 2:6, 7:5, 1:6 und 8:6 durch. In der Runde der letzten acht wartet auf den schlaksigen Franzosen nun Federer.
Im Damen-Bewerb schaffte die als Nummer vier gesetzte Wiktoria Asarenka als höchstgereihte im Turnier verbliebene Spielerin mit einem klaren 6:2,6:3-Erfolg gegen die Russin Jekaterina Makarowa den Einzug unter die letzten Acht. Dort bekommt es die Weltranglistenvierte mit Li Na zu tun, die nach einem 2:6,6:1,6:3-Sieg gegen Petra Kvitova als erste Chinesin im Paris-Viertelfinale steht.













