Djokovic und Federer steuern auf Halbfinalduell zu

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Die Tennis-Giganten Novak Djokovic und Roger Federer steuern auf ein Duell im Halbfinale der French Open hin. Am Sonntag haben beide ihre Achtelfinal-Partien ohne Satzverlust hinter sich gebracht. Der Serbe Djokovic (Nr. 2) setzte sich gegen den Franzosen Richard Gasquet (13) 6:4,6:4,6:2 durch, Federer (3) ließ seinem Schweizer Landsmann Stanislas Wawrinka (14) mit 6:3,6:2,7:5 keine Chance.
Mit seinem 28. Grand-Slam-Viertelfinale in Folge sorgte der 29-jährige Weltranglisten-Dritte für einen neuen Rekord, überflügelte US-Legende Jimmy Connors. "Ich habe ein sehr gutes Match gespielt", meinte Federer. "Die ersten beiden Sätze waren exzellent. Mein 28. Viertelfinale in Folge ist toll, aber damit alleine gewinne ich nicht das Turnier." Sein Viertelfinalgegner wird erst am Montag ermittelt, nachdem die Partie zwischen dem Franzosen Gael Monfils ((9) und dem Spanier David Ferrer (7) bei 6:4,2:6,7:5,0:2 aus Sicht des Franzosen wegen Dunkelheit vertagt wurde.
Djokovic' Erfolg war sein heuer schon 41., womit ihm nur noch einer auf den Start-Rekord des US-Amerikaners John McEnroe (1984) fehlt. Der Weltranglisten-Zweite hält nun bei insgesamt 43 Siegen in Serie. In dieser Wertung hat der Gewinner von sieben Turnieren in dieser Saison nur noch den Argentinier Guillermo Vilas (46) und den US-Amerikaner Ivan Lendl (44) vor sich. Mit seinem Viertelfinal-Los muss der Australian-Open-Sieger zufrieden sein, geht es doch gegen Fabio Fognini.
Der Italiener kämpfte sich gegen den Spanier Albert Montanes nach Abwehr von fünf Matchbällen und 4:22 Stunden trotz einer Oberschenkelblessur mit 4:6,6:4,3:6,6:3,11:9 in sein erstes Major-Viertelfinale. Djokovic benötigte gegen Gasquet hingegen nur 1:47 Stunden. "Ganz so einfach habe ich es mir nicht vorgestellt, aber ich hatte schon zu arbeiten", erklärte der 24-Jährige. "Mein Level war wieder höher als zuletzt, was mich glücklich macht."
Aus österreichischer Sicht schied mit Alexander Peya der letzte Vertreter aus. Der Wiener zog im Doppel-Achtelfinale an Seite des Deutschen Christopher Kas gegen das Nummer-2-Duo Max Mirnyi/Daniel Nestor (BLR/CAN) 3:6,4:6 den Kürzeren. Auf der Nachwuchsfront schafften Barbara Haas und der als Nummer 14 gereihte Dominic Thiem den Einzug in die zweite Runde.
Bei den Damen schied mit Wera Swonarewa auch die Nummer drei aus. Die Russin unterlag ihrer als Nummer 14 gesetzten Landsfrau Anastasia Pawljutschenkowa 6:7(4),6:2,2:6, womit sie den schon vor ihr ausgeschiedenen Caroline Wozniacki (DEN-1) und Kim Clijsters (BEL-2) ins Aus folgte. Noch nie zuvor in der Offenen Ära bzw. seit 1968 sind die Top Drei vor dem Viertelfinale ausgeschieden. Bei anderen Grand Slams war das lediglich 1997 in Melbourne sowie 2008 in Wimbledon der Fall.













