French Open: Melzer fühlt sich wieder fit
Das Training absolvierte Jürgen Melzer problemlos. Am Dienstag steigt er in die French Open ein. Paszek und Patricia Mayr-Achleitner out.

Foto © GEPAJürgen Melzer ist fit
Im Abschlusstraining mit Juan Monaco stand ganz der alte Jürgen Melzer wieder auf dem Court. Er bewegte sich als hätte es nie ein Rückenproblem gegeben, riskierte auch beim zweiten Aufschlag viel, rutschte nach scheinbar aussichtslosen Bällen. Nach einer Stunde ging der 30-Jährige gelöst vom Platz: "Es haut hin, es geht wieder. Ich habe ein gutes Gefühl für die Partie gegen Beck."
Ob das ehrliche Worte waren oder Zweckoptimismus, wird sich auf dem Platz zeigen, wenn es über mögliche fünf Sätze geht, er nicht mehr Bälle einfach fliegen lassen kann. Ebenso wenig kann sich der Halbfinalist der French Open 2010 einfach hinsetzen, wie er es im Training einige Male tat. Österreichs Nummer eins ist aber so ehrlich zuzugeben: "Ich hätte noch eine Woche gebraucht, um richtig gesund zu werden. Ein anderes Turnier als die French Open würde ich auch nicht spielen. Das Turnier wird ein Kampf vom ersten bis zum letzten Ballwechsel."
Zwei Mal gewonnen
Seinen Auftaktgegner Andreas Beck hat Jürgen zwei Mal geschlagen: "Er war lange verletzt, flog deshalb aus den Top 100. Er hat eine gute, flache Rückhand. Sich auf dem Platz gut zu bewegen ist nicht seine Stärke. Auf Sand hat er aber mehr Zeit, das fällt das nicht so ins Gewicht."
Andreas Haider-Maurer bestreitet ebenfalls am Dienstag sein Erstrundenmatch. Gegen den US-Boy Ryan Sweeting hat er durchaus Chancen. Eher gering werden diese heute für John Isner (USA) gegen Titelverteidiger Rafael Nadal sein. Der Spanier bezeichnet Roland Garros als sein "Wohnzimmer".
Chancenlos waren am Montag Österreichs Damen. Patricia Mayr-Achleitner ging gegen Agnieszka Radwanska (POL) in etwas mehr als einer Stunde 1:6, 2:6 unter: "Ich konnte wegen einer Schulterverletzung und einer Angina, die noch nicht ausgeheilt ist, drei Wochen nicht trainieren. Daher war nicht mehr möglich." Tamira Paszek scheiterte an Shuai Peng mit 3:6, 2:6.













