Bammer sagte Paris Adieu und kündigt Karriere-Ende an
Die 31-jährige Oberösterreicherin unterlag der Nummer 187 der Welt, Mona Barthel, nach 63 Minuten mit 1:6,5:7 und kündigte ihr Karriere-Ende nach Wimbledon an.

Foto © GEPASybille Bammer hört nach Wimbledon auf
Noch bevor die French Open richtig gestartet sind, ist der Geschlechterkampf im Tennis wieder voll entbrannt. Christophe Rochus lästerte so richtig über seine Kolleginnen: "Eine Justin Henin würde keinen Spieler aus den Top 500 der ATP schlagen. Daher reden wir auch über zwei verschiedene Sportarten. Im Gegensatz zu den Herren ist der Abstand zwischen den Top Ten und den Top 100 unfassbar groß. Denn Frauen-Power gibt es nicht. Dazu fehlt den Damen die Kraft."
Das sieht Stefan Koubek nicht so: "Auch wenn ich das Damen-Tennis nicht ständig verfolge, so ist doch eines sicher - die Dichte wird immer größer. Im Vergleich zu früher wird auch viel härter geschlagen und das steigert sich noch." Auch für Alexander Antonitsch ist das "Frauentennis interessant, da hier in Paris zehn gewinnen können. Bei den Herren werden sich wohl nur drei den Sieg untereinander ausmachen - Djokovic, Nadal und Federer".
Abschlussprobleme
Wenn die Meinungen über das schwache Geschlecht noch so geteilt sind, eines ist wissenschaftlich erwiesen: Sie haben chronische Probleme, ein Match oder einen Satz zu beenden. Da der Aufschlag nicht so eine Waffe wie bei den Männern ist, können Sybille Bammer & Co. damit viel weniger erreichen, sich auch nicht so darauf verlassen, wenn sie unter Druck sind.
Das bewies Bammer bei ihrem letzten Auftritt in Paris. Die 31-Jährige verlor gegen die Nummer 187 der Welt Mona Barthel ihre ersten beiden Servicegames und den Satz 1:6. Im zweiten kämpfte sie zwar, verlor am Ende 5:7. "In Roland Garros spiele ich nie mehr. Das letzte große Turnier meiner Karriere wird Wimbledon sein." Am Montag sind sowohl Tamira Paszek gegen die Nummer 29, Shuai Peng (CHN) als auch Patricia Mayr-Achleitner gegen Radwanska (POL) Außenseiterinnen.
Am Dienstag greift Jürgen Melzer, der gestern für das Doppel absagte, seinen 30. Geburtstag auf dem Massagetisch feierte, in das Geschehen ein. Ebenso wie Andreas Haider-Maurer.














