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Zuletzt aktualisiert: 17.04.2011 um 17:24 UhrKommentare

Nadal in Monte Carlo 37 Matches in Folge unbesiegt

Rafael Nadal bleibt der "Fürst" in Monte Carlo. Der Weltranglistenerste entschied das Finale beim Masters-1000-Turnier gegen seinen Landsmann David Ferrer mit 6:4 7:5 für sich.

Rafael Nadal in Monte nicht zu schlagen

Foto © APARafael Nadal in Monte nicht zu schlagen

Der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal hat am Sonntag seinen einmaligen Tennis-Rekord von Monte Carlo noch ausgebaut. War der Spanier im Vorjahr der erste Spieler in der Profi-Ära dieses Sports mit sechs Titelgewinnen bei einem Turnier en suite, heißt es für ihn nun sogar "Sieben auf einen Streich". Im Finale besiegte der Titelverteidiger topgesetzt seinen auf Position vier eingestuft gewesenen Landsmann David Ferrer nach 2:16 Stunden 6:4,7:5.

Nadal hatte gegen den Halbfinal-Bezwinger des Niederösterreichers Jürgen Melzer vor den Augen von Prinz Albert von Monaco und U2-Sänger Bono hart zu kämpfen, spielte nicht in Bestform. Im ersten Satz setzte sich der Favorit jedoch durch, da sein Gegenüber wie Nadal beim Service schwächelte und nur eine von sechs Breakchancen nutzte. Im zweiten Durchgang schaffte Ferrer das Rebreak zum 4:4 und ging 5:4 in Front, machte dann aber kein Game mehr.

37 Matches in Folge unbesiegt

"Das hätte ich mir nie zu träumen gewagt, ich bin so glücklich", jubelte Nadal nach seinem Triumph. "Klar arbeite ich viel dafür, aber das machen andere auch. Und jetzt habe ich das mit nur 24 Jahren geschafft." Ferrer war mit seinem Monte-Abschneiden trotz der Niederlage zufrieden: "Aber um 'Rafa' zu besiegen, muss man sehr stark sein", erklärte der 29-Jährige. "Klar ist er keine Maschine und kann auch verlieren. Aber er ist der beste Sandplatzspieler aller Zeiten, auf diesem Belag spielt er unglaublich."

Für Nadal ist es sein erster ATP-Titel nach jenem im vergangenen Oktober in Tokio, sein insgesamt 44. bzw. der 30. auf Sand. Damit bestätigte der 24-Jährige seinen Ruf als "Sandplatz-König". Im Fürstentum ist er nun schon 37 Matches in Folge unbesiegt. Mit seinem 19. Masters-1000-Titel (früher Masters-Series) hat der Iberer seine Spitzenposition in dieser zweithöchsten Turnier-Kategorie ausgebaut, liegt zwei Titelgewinne vor dem Schweizer Roger Federer und dem US-Amerikaner Andre Agassi.

Auf seinem bevorzugten Belag hat Nadal eine Serie von 29 Match-Erfolgen en suite aufgebaut, nachdem er bei den French Open 2009 im Achtelfinale gegen den Schweden Robin Söderling verloren hatte. Seither hat der Mallorquiner auf roter Asche nur drei Sätze abgegeben - 2010 gegen den Letten Ernests Gulbis in Rom und den Spanier Nicolas Almagro in Madrid sowie nun im Monte-Carlo-Halbfinale gegen den Schotten Andy Murray.

In der kommenden Woche hat Nadal in Barcelona - natürlich topgereiht - die Chance, sein Punktekonto aufzustocken. Erstens hat er im Vorjahr auf ein Antreten in der katalanischen Metropole verzichtet, außerdem ist wie in Monte Carlo der serbische Weltranglisten-Zweite Novak Djokovic nicht dabei, und auch Federer nicht. Melzer ist als Nummer sechs eingestuft, beginnt wie alle der Top Acht mit einem Freilos. Danach geht es gegen den Deutschen Daniel Brands oder den Spanier Marcel Granollers.


Ergebnis:

MONTE CARLO (ATP-Masters-1000, 2,54 Mio. Euro, Sand)
Finale: Rafael Nadal (ESP-1) - David Ferrer (ESP-4) 6:4,7:5

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