Djokovic besiegte Federer in Dubai ohne Satzverlust
Beim Herren-Event in Dubai setzte sich Djokovic gegen Federer 6:3,6:3 durch, beim Damen-Event in Doha gewann Swonarewa gegen Wozniacki 6:4,6:4. Beide Turniere wurden auf Hartplatz gespielt.

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Die beiden Top-Tennisturniere dieser Woche haben am Samstag klare Finalsiege der Nummern zwei über die auf Position eins gereihten Spieler gebracht. Beim Herren-Event in Dubai setzte sich der Serbe Novak Djokovic gegen den Schweizer Roger Federer 6:3,6:3 durch, beim Damen-Event in Doha gewann die Russin Wera Swonarewa gegen die Dänin Caroline Wozniacki 6:4,6:4. Beide Turniere wurden auf Hartplatz gespielt. Djokovic ist mit seinem in nur 72 Minuten fixierten Erfolg nun schon seit 15 Partien ungeschlagen, seine bisher letzte Niederlage kassierte er am 27. November im World-Tour-Halbfinale von London gegen Federer. Danach besiegte er den Eidgenossen aber auch schon im Australian-Open-Halbfinale, holte später gegen den Schotten Andy Murray in Melbourne den Titel. Nun verkürzte er im Head-to-Head mit Federer auf 8:13.
Der 23-Jährige aus Belgrad hatte auch in den vergangenen beiden Jahren in Dubai den Titel geholt, war aber dennoch nicht als Favorit in das diesjährige Endspiel gegangen. Federer hatte im Turnierverlauf mehr überzeugt, dann legte in Federers Wahlheimat aber Djokovic so richtig los. Bei einer 3:1-Führung im zweiten Satz bot sich Federer noch eine Chance zur Wende, doch sein Gegner holte 20 der folgenden 25 Punkte und beendete das Match mit seinem ersten Matchball. "So klar zu verlieren, ist natürlich alles andere als schön", gab Federer nach seiner sehr fehlerhaften Leistung unumwunden zu. "So viele Fehler darf man sich gegen Novak nicht erlauben - schon gar nicht, wenn er so stark auftrumpft." Der Sieger tat auch selbst einiges für seinen insgesamt 20. Turniererfolg, im ersten Satz hatte er fast alle seine ersten Aufschläge ins Feld gebracht. Von den längeren Ballwechseln entschied er fast alle für sich.
Federer liegt in Dubai mit vier Titeln (2003,04,05,07) noch voran, hält zudem heuer bei einer guten 14:2-Bilanz. Die beiden Niederlagen kassierte er jedoch eben gegen Djokovic, und das ohne Satzgewinn. Djokovic wiederum hat als herausragender Spieler der bisherigen Saison heuer schon rund 1.200 Punkte mehr geholt als Federer. "Ich glaube, ich bin heute mit der Aufgabe gewachsen", meinte er. "Ich wusste, dass ich Roger nur mit meinem besten Spiel besiegen kann." Während Federer vor den nächsten Aufgaben nun einige Tage regenerieren will, kündigte Djokovic für die im März anstehenden Masters-1000-Turniere von Indian Wells und Miami bereits seine nächsten Taten an. "Dort ist es für mich in den vergangenen Jahren nicht so gut gelaufen. Ich möchte so weitermachen, fühle mich physisch gut und geistig dafür motiviert."
Nicht ins Spiel gekommen
Ähnlich wie Federer hatte auch Wozniacki im Turnierverlauf mehr überzeugt als ihre Finalgegnerin. Swonarewa hatte gegen die Slowakin Daniela Hantuchova und die Serbin Jelena Jankovic über drei Sätze gehen müssen, ließ Wozniacki aber nie richtig ins Spiel kommen. Ihr insgesamt 11. WTA-Titel war ihr erster seit Pattaya im Februar 2010. Danach hatte die Weltranglisten-Dritte fünf Endspiele en suite verloren, zweimal davon gegen Wozniacki. Im Head-to-Head mit der Weltranglisten-Ersten glich Swonarewa auf 4:4 aus.













