Roddick mit Mühe gegen Aufsteiger Raonic zu 3. Memphis-Titel
US-Ass Andy Roddick hat am Sonntag (Ortszeit) im Finale des ATP-Turniers von Memphis den Siegeszug des Tennis-Aufsteigers Milos Raonic gestoppt.

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Der 20-jährige Kanadier hatte in der Woche davor mit einem Endspielsieg gegen den spanischen Top-Ten-Mann Fernando Verdasco seinen ersten Tour-Titel geholt, nun forderte er auch Roddick bis zum Letzten. Schließlich musste sich der "Rookie" nach 2:36 Stunden lediglich 6:7(7),7:6(11),5:7 geschlagen geben. Raonic schoss Roddick 32 Asse um die Ohren, wehrte so im Tiebreak des zweiten Satzes auch Matchbälle ab. Andererseits nutzte er ein Minibreak gegen den Lokalmatador eiskalt zum Satzgewinn aus. Schließlich gelang Roddick das entscheidende Break aber doch, nach dem 3:1 im dritten Satz war der 28-Jährige nicht mehr von der Siegesstraße abzubringen. Es ist der dritte Memphis-Titel des Weltranglisten-Achten bzw. der insgesamt 30. seiner Karriere.
Damit ist er unter den aktiven Spielern hinter dem Schweizer Roger Federer mit 67 und dem Spanier Rafael Nadal mit 43 Turniererfolgen der drittbeste. Auf den Memphis-Rekord seines Landsmanns Jimmy Connors fehlt Roddick noch ein Titel. Raonic wiederum ist trotz der Niederlage der "Spieler der Stunde". Vor fünf Wochen war er als Weltranglisten-152. in die Australian Open gegangen, schaffte es in Melbourne ins Achtelfinale. Am (heutigen) Montag verbesserte er sich bereits auf Position 37. "Die Top 40 sind für mich toll, aber da liegt nicht mein Ziel", erklärte Raonic. "Ich möchte noch weiter nach oben, da ist noch viel drinnen." In den vergangenen Wochen sei bei ihm viel passiert. "Ich werde mir die Zeit nehmen und darüber nachdenken, daraus lernen, um es künftig für meinen Vorteil zu verwenden." Roddick beeindruckte u.a. durch den verwerteten Matchball, aus einem Hechtsprung heraus fabrizierte er den entscheidenden Passierball. "Das ist der beste Ball, den ich je gespielt habe."
Stark in Form präsentiert sich derzeit auch Nicolas Almagro. Der Spanier beendete die vergangene Woche wie Roddick topgesetzt als Turniersieger, und zwar in Buenos Aires. Sein 6:3,3:6,6:4 gegen den Argentinier Juan Ignacio Chela war sein 200. Matchsieg auf der ATP-Tour sowie sein zweiter Titel en suite nach jenem eine Woche davor in Costa do Sauipe. Alle seine neun ATP-Trophäen hat der Weltranglisten-13. auf Sand geholt, heuer erlitt der 25-Jährige erst zwei Niederlagen.













