Clijsters ohne Turniersieg zurück zur Nummer eins

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Ohne Turniersieg kehrt Kim Clijsters am Montag auf den Tennis-Thron zurück. Die Belgierin, die durch ihren Halbfinaleinzug beim WTA-Turnier in Paris wieder zur Nummer eins geworden war, verlor am Sonntag im Stade Coubertin das Endspiel gegen die Tschechin Petra Kvitova glatt mit 4:6,3:6. Clijsters war allerdings durch eine Nackenverletzung gehandicapt.
"Ich hatte tatsächlich ein Nackenproblem, aber das soll keine Ausrede sein. Sie hat verdient gewonnen", lobte Clijsters die groß gewachsene Siegerin, die sich mit ihrem kraftvollen Spiel auf Platz 18 der Weltrangliste vorgearbeitet hat. "Logisch ist es nicht, denn ich habe bisher gegen Kim immer verloren", sagte Kvitova. "Kim ist nun wieder Nummer eins, das ist mein bisher größter Erfolg."
"Ich bin stolz, dass ich es in meiner zweiten Karriere als Mutter geschafft habe", sagte Clijsters, die bereits 2003 und 2006 für einige Wochen die Nummer 1 der Welt gewesen und 2009 nach einer Auszeit und der Geburt einer Tochter auf die WTA-Tour zurückgekehrt war. Clijsters wird deshalb auch den Valentins-Tag nicht in Paris verbringen, die dreijährige Jada muss am Montag wieder in Belgien zur Vorschule.
Beim Turnier in Rotterdam verteidigte der Schwede Robin Söderling seinen Titel mit einem Dreisatz-Sieg über den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga erfolgreich. Tsonga unterlag in seinem ersten ATP-Finale seit Oktober 2009 trotz seiner 20:12 Asse. Nachdem sein in der Weltrangliste auf Platz 12 liegender Landsmann Gael Monfils in San Jose wegen einer Handgelenksverletzung aufgegeben und bereits für den Davis Cup Anfang März in Wien-Schwechat gegen Österreich abgesagt hat, wird Tsonga dort als Nummer 18 wohl das Gästeteam anführen.













