Söderling triumphiert in Paris
Robin Söderling strahlt: Der Schwede hat am Sonntag das Masters-1000-Tennisturnier in Paris-Bercy zum ersten Mal für sich entscheiden. Der Unterlegene: Gael Monfils.

Foto © APARobin Söderling
Der Schwede Robin Söderling hat am Sonntag das Masters-1000-Tennisturnier in Paris-Bercy durch einen 6:1,7:6(1)-Finalsieg gegen den auf Position zwölf gereiht gewesenen Franzosen Gael Monfils gewonnen. Es ist der insgesamt sechste Turniersieg des als Nummer vier gesetzt gewesenen Skandinaviers, der heuer zweite nach Rotterdam im Februar bzw. sein erster auf diesem Turnier-Level.
Im Halbfinale gegen Monfils' französischen Landsmann Michael Llodra hatte Söderling drei Matchbälle abgewehrt. Monfils hatte schon 2009 im Paris-Finale verloren, gegen den Serben Novak Djokovic. Durch die dritte Niederlage gegen Söderling im dritten Duell verpasste es der Publikumsliebling, in der Weltrangliste sowie im "Race" an Jürgen Melzer vorbeizuziehen. Damit wird der Österreicher am Montag weiter Ranking-12. sein, zwei Wochen später Elfter. Das "Race" beendet er als Elfter, wird beim Londoner World-Tour-Masters zweiter Einzel-Ersatzmann sein, sollte der Russe Michail Juschnij weiter verletzt sein.
"Wollte heute unbedingt gewinnen"
Der 26-jährige Söderling war über seinen Erfolg überglücklich: "Ich hatte keine gute Final-Statistik in Paris, habe ja bei den French Open zweimal im Endspiel verloren. Auch deswegen wollte ich heute unbedingt gewinnen, vor dem Match war ich auch sehr nervös." Der 24-jährige Monfils darf sich damit trösten, drei Wochen vor dem Davis-Cup-Finale in Belgrad gegen Serbien in guter Form zu sein, ebenso wie Llodra. Frankreich muss ja vom 4. bis 6. März in der ersten Runde 2011 nach Österreich.
Durch einen 7:5,7:5-Finalsieg gegen Mark Knowles/Andy Ram (BAH/ISR) haben sich der Inder Mahesh Bhupati und der Weißrusse Max Mirnyi im Ranking für das am nächsten Sonntag beginnende Londoner World-Tour-Masters im Doppel-Ranking vom fünften auf den dritten Rang vorgeschoben. Der Steirer Oliver Marach fiel mit dem Polen Lukasz Kubot dadurch auf Rang fünf zurück.













