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Murray wegen Rückenblessur nicht bei French Open Murray nach Aufgabe in Rom für Paris fraglich Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Tennis Nächster Artikel Murray wegen Rückenblessur nicht bei French Open Murray nach Aufgabe in Rom für Paris fraglich
Zuletzt aktualisiert: 07.09.2010 um 10:25 UhrKommentare

Federer, Djokovic und Söderling im US-Open-Finale

Roger Federer, Novak Djokovic und Robin Söderling, die Nummern 2, 3 und 5 des Herren-Turniers sind am Montag ebenso wie Gael Monfils ins Viertelfinale der US Open eingezogen.

Novak Djokovic

Foto © Reuters Novak Djokovic

Federer beendete die Night Session mit einer neuerlich unwiderstehlichen Leistung und etwas Glück im zweiten Satz mit einem 6:3,7:6(4),6:3-Erfolg über Jürgen Melzer. Bereits zuvor hatte sich Djokovic, der immer besser ins Spiel zu kommen scheint, klar mit 6:3,6:4,6:1 gegen den US-Amerikaner Mardy Fish durchgesetzt. Der 23-jährige Serbe erreichte damit sein sechstes Major-Viertelfinale en suite und war von seiner guten Konzentration beeindruckt. "Wann immer ich eine Chance hatte, habe ich sie genützt", meinte er nach dem 110-Minuten-Match. Djokovic trifft nun auf Gael Monfils, der das Franzosen-Duell mit Richard Gasquet ebenfalls in drei Sätzen für sich entschied. Der Serbe ist nicht nur aufgrund seiner 4:0-Bilanz gegen Monfils Favorit.

Söderling siegte glatt gegen Montanes

Söderling musste gegen den Spanier Albert Montanes nach verpatztem Start etwas zulegen und siegte mit 4:6,6:3,6:2,6:3 letztlich noch glatt. Gegen Federer wird er sich aber steigern müssen, denn der Eidgenosse, der in den vergangenen sechs Jahren nur das Vorjahrsfinale verloren hat, ist in prächtiger Form.

Eine Enttäuschung und zwei Überraschungen hat es aus Zuschauersicht am zweiten Achtelfinal-Tag der Damen gegeben. Das mit viel Spannung erwartete Duell der topgesetzten Caroline Wozniacki gegen die dreifache Major-Gewinnerin Maria Scharapowa hielt nämlich nicht das, was man sich davon versprochen hatte. Die Vorjahresfinalistin aus Dänemark war gegen die US-Open-Siegerin 2006 letztlich ungefährdet, Scharapowa kämpfte, schrie und beging nicht weniger als 36 unerzwungene Fehler inklusive neun Doppelfehlern.

"Ich habe sehr gut gespielt und habe ihr diese Fehler auch machen lassen", sah Wozniacki keine Hilfe von Scharapowa. Die bisher letzten beiden Partien gegen die Russin hatte sie vor über zwei Jahren in Doha und Rom noch verloren, doch seither hat sich die 20-jährige Wozniacki sehr verbessert. "Ich gebe nie auf, egal wie es steht, das ist eine meiner Stärken", erklärte sie und steht nun ohne Satzverlust schon im Viertelfinale.

Kurzer Rock bringt männliche Fans

Mittlerweile wird sie auch in Manhattan schon auf der Straße erkannt. "Ich war gestern in der Stadt, das war in den Shops sehr hilfreich", erzählte sie. Der doch etwas kurz geratene Rock ihrer extra von Stella McCartney für sie designten adidas-Linie stört die blonde Dänin nicht: "Ich habe wohl jetzt definitiv ein paar männliche Fans mehr", meint sie lachend.

Ihre nächste Gegnerin ist überraschend nicht neuerlich eine Russin, sondern Dominika Cibulkova. Die nur 1,61 m große Slowakin, eine frühere Melzer-Freundin, bezwang völlig unerwartet die als Nummer 11 gesetzte Swetlana Kusnezowa mit 7:5,7:6(4). Die unterlegene US-Open-Siegerin 2004 und -Finalistin 2007 beklagte sich danach über die für sie unverständliche Ansetzungs-Strategie der Organisatoren. "Es war sehr hart für mich, einen Abend das zweite Nachtmatch zu spielen und dann (aber erst am übernächsten Tag-Anm.) um 11.00 Uhr in der Früh", meinte die Russin. "Aber es ist keine Entschuldigung, ich hätte gewinnen müssen. Sie spielt gut, aber mein Level ist höher und ich muss diese Matches gewinnen", meinte sie streng zu sich selbst.

Überraschung Nummer zwei lieferte die Estin Kaia Kanepi mit ihrem Drei-Satz-Sieg über Yanina Wickmayer (BEL-15). Mit dem eigenartigen Resultat 0:6,7:6(2),6:1 setzte sich die 25-Jährige durch, hat aber bereits ihr insgesamt drittes Viertelfinale nach Roland Garros 2008 und Wimbledon heuer erreicht. In der Night Session war die Deutsche Andrea Petkovic in ihrem ersten Achtelfinale gegen die Russin Wera Swonarewa beim 1:6,2:6 chancenlos. Swonarewa trifft nun auf Kanepi, die in der dritten Runde Jelena Jankovic (SRB-4) ausgeschaltet hatte.


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