Federer in Cincinnati auf Titelkurs
Roger Federer hat am Samstag beim Masters-1000-Turnier von Cincinnati das Finale erreicht. Er bezwand den Zyprioten Marcos Baghdatis.

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Roger Federer hat am Samstag beim Masters-1000-Turnier von Cincinnati das Finale erreicht. Der Weltranglisten-Zweite setzte sich im Halbfinale gegen den Zyprioten und Nadal-Bezwinger Marcos Baghdatis glatt 6:4,6:3 durch. Federer trifft am Sonntagabend MESZ auf den US-Amerikaner Mardy Fish. Fish besiegte Roddick mit 4:6,7:6(3),6:1.
Für Federer geht es um seinen insgesamt 17. Masters-1000-Titel und natürlich auch um einen Schuss Selbstvertrauen für die bevorstehenden US Open am Montag in einer Woche. Federer zeigte gegen Baghdatis allerdings eine überzeugende Leistung. Nach nur 70 Minuten revanchierte er sich für die Niederlage im vergangenen März in Indian Wells, als er nach drei vergebenen Matchbällen noch verloren hatte.
"Ich habe versucht, ans Netz zu gehen, weil ich wusste, dass er manchmal Probleme damit hat", sagte Federer, der eine ausgezeichnete Serviceleistung zeigte und keinen Breakball zuließ. Freilich war er auch gegen Fish Favorit, obwohl dieser sein bisher bestes Tennis zeigt und u.a. auch Andy Murray im Viertelfinale ausgeschaltet hat. Für Fish ist es das dritte Finale in der zweithöchsten Turnierkategorie, er hat heuer mit Newport und Atlanta schon zwei Titel eingeheimst.
Bei den Damen in Montreal dominierte hingegen der Regen. Die Halbfinali zwischen Caroline Wozniacki (DEN-2) und Swetlana Kusnezowa (RUS-11) bzw. Victoria Asarenka (BLR-10) und Wera Swonarewa (RUS-8) mussten auf Sonntag verschoben werden, das Finale sollte - wenn es das Wetter zulässt - noch am gleichen Tag ausgetragen werden.













