Madrid-Finale Roger Federer gegen Rafael Nadal
Beim Masters-Turnier in Madrid kommt es wie im vergangenen Jahr zum Traumfinale zwischen Federer und Nadal. Bei den Frauen stehen V. Williams und Rezai im Finale.

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Der Schweizer bezwang im Halbfinale den Spanier David Ferrer 7:5,3:6,6:3, dessen Landsmann Nadal gewann im Lokalmatadoren-Duell mit Nicolas Almagro nach einigen Schwierigkeiten 4:6,6:2,6:2. Jedenfalls ist die Rückkehr des Iberers auf Weltranglistenplatz zwei mit diesem Sieg fix.
Federer war nach nur zwei Siegen in seinen ersten beiden Sandturnieren in diesem Jahr ohne große Ambitionen in die spanische Hauptstadt gereist. Doch plötzlich habe es bei ihm "Klick" gemacht, sagte der Weltranglisten-Erste. Was dies heißt, demonstrierte er gegen Ferrer in den Sätzen eins und drei auf eindrückliche Art und Weise. Im ersten Durchgang spielte er bei eigenem Service phänomenal. Er variierte ausgezeichnet und gestand dem Einheimischen bloß zwei Punkte zu.
Neuauflage des Vorjahres-Finales
Im zweiten Satz geriet 1:4 in Rückstand und verlor den Durchgang dann auch. Im finalen Set gelang Federer das entscheidende Break zum 5:3. Danach servierte er das Spiel souverän nach Hause und verwertete nach 125 Minuten mit seinem insgesamt achten Ass den ersten Matchball. Das Vorjahres-Finale war das bisher letzte Aufeinandertreffen Federers mit Nadal. Der Schweizer setzte sich 6:4,6:4 durch, nachdem Nadal 33 Partien in Serie auf seinem Lieblingsunterlage gewonnen hatte.
Auch diesmal blickt der Iberer auf eine eindrückliche Bilanz zurück. 2010 triumphierte er in sämtlichen 14 Partien auf Sand, wobei er nur zwei Sätze abgab. "Ich habe noch nie in diesem Stadion verloren", meinte Federer freilich selbstbewusst. Darum freue es ihn, wieder gegen Nadal im Endspiel zu stehen. "Das ist gut fürs Tennis und gut für uns." Im Head-to-Head führt Nadal mit 13:7. Mit dem 18. Masters-1000-Titel wäre er alleiniger Rekordhalter, für Federer geht es um seinen 17.
Das Damen-Finale bestreiten die US-Amerikanerin Venus Williams und die Französin Aravane Rezai. Williams rückt mit ihrem 6:3,6:0-Halbfinalsieg gegen die Israelin Shahar Peer auf Weltranglisten-Position zwei auf, Rezai profitierte gegen Lucie Safarova beim Stand von 6:1 von der Aufgabe der Tschechin.













