Niederlagen für Jürgen Melzer und Sybille Bammer
Melzer verlor gegen den Franzosen Gilles Simon und verpasste somit sein achtes ATP-Finale. Bammer unterlag der Russin Pawljutschenkowa in Runde eins in Peking.

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Jürgen Melzer hat sich am Samstag im Halbfinale des Tennis-Hartplatz-Turniers in Bangkok geschlagen geben müssen. Der Niederösterreicher, in Thailand als Nummer 6 gesetzt, scheiterte am Franzosen Gilles Simon, der Nummer 2 des Turniers, nach 1:49 Stunden mit 4:6,6:7(3).
Melzer verlor den Kampf um sein achtes ATP-Finale vor allem aufgrund der Aufschlagstärke seines 24-jährigen Kontrahenten, der erstmals seit Oktober 2008 in einem Endspiel steht. Der Weltranglisten-Zehnte Simon holte sich 72 Prozent der Punkte bei eigenem Service, servierte acht Asse und wehrte drei der vier Breakbälle ab.
Das bis Samstag einzige Match gegen Simon hatte Melzer vor drei Jahren im Achtelfinale des Sandplatzturniers in Bukarest mit 3:6,6:3,6:4 gewonnen. In der Folge war Melzer in Rumänien zu seinem bisher einzigen ATP-Titel gekommen.
Tokio wartet
Der Deutsch-Wagramer Melzer hat damit auch sein zehntes Duell im Jahr 2009 gegen einen Top-10-Spieler verloren. In seiner Karriere hat er bisher in 41 Vergleichen mit Top-10-Akteuren nur fünfmal gewonnen. Für Melzer geht es nun mit den Turnier in Tokio (ab Montag) und Shanghai (ab 11. Oktober) weiter.
Bammer auf dem Heimweg
Für Sybille Bammer ist die Asien-Tournee 2009 hingegen schon vorbei und alles andere als optimal verlaufen. Am Samstag scheiterte Österreichs Nummer 1 gleich zum Auftakt des 4,5-Millionen-Dollar-Hartplatzturniers in Peking 5:7,1:6 an der Russin Anastasia Pawljutschenkowa. Bammer war bei der Niederlage durch Magenkrämpfe stark gehandicapt. "Wir hoffen, dass es kein Virus, sondern nur eine Magenverstimmung von einem schlechten Essen ist", erklärte ihr Coach Jürgen Waber. Ein Bluttest am Montag in Österreich soll Klarheit bringen.
Die Oberösterreicherin beendet nun das Jahr mit dem am 12. Oktober beginnenden Heimturnier in Linz. Nach ihrem Erstrunden-Ausscheiden bei den US Open in New York war die 29-Jährige nach Südkorea gereist, in Seoul kam aber schon im Achtelfinale gegen Magdalena Rybarikova (SVK) das Aus. In Tokio, gegen Andrea Petkovic (GER), und nun in Peking musste die 29-Jährige überhaupt ohne Sieg abreisen. Ein größerer Rückfall im Ranking dürfte Bammer aber erspart bleiben, sie dürfte auch am Jahresende um die Top 50 platziert sein.
In Tokio hat die ehemalige Weltranglisten-Erste Maria Scharapowa den ersten Turniersieg seit April 2008 gefeiert. Die Russin, die im Mai nach fast zehnmonatiger Verletzungspause (Schulter) auf die Tour zurückgekehrt war, bezwang im Finale die Serbin Jelena Jankovic, die aufgeben musste.
Scharapowa führte im ersten Satz 5:2, als Jankovic wegen Beschwerden im rechten Arm die Partie vorzeitig beendete. "Es gibt schönere Arten zu gewinnen. Aber es ist trotzdem großartig", freute sich Scharapowa, die ihren 20. WTA-Titel gewann und unter die Top-20 der Weltrangliste zurückkehren wird.














