Späte Top-10-Verpflichtung würde Linz-Dotation kräftig heben
Die Basis-Besetzung des Tennis-Turniers Generali Ladies vom 10. bis 18. Oktober mit den derzeit topgesetzten Pennetta, Radwanska, Cibulkova und Hantuchova steht, die Dotation ist aber noch unklar.

Foto © GEPAVeranstalter Peter-Michael Reichel, Tunierdirektorin Sandra Reichel, Vorstand Harald Steirer und Barbara Schett
220.000 Dollar (150.089 Euro) sind im Moment veranschlagt, doch würde eine späte Verpflichtung einer Top-Ten-Dame diese Summe in die Höhe schnellen lassen.
Gerüstet
Laut WTA-Richtlinien würde eine Top-Ten-Spielerin mehr eine Dotation von 500.000 Dollar erfordern, bei zwei wären es sogar 750.000 Dollar. Veranstalter Peter-Michael Reichel ist dafür aber gerüstet. Auf dem Spielerinnen-Sektor tut sich ja oft einige Tage vor Turnierbeginn noch etwas. Kurios, dass US-Open-Siegerin Kim Clijsters als aktuelle Nr. 17 keine erhöhte Dotation erfordern würde. Dieses System soll erst für 2011 fallen.
Turnier-Botschafterin Barbara Schett hat die Belgierin beim Grand-Slam-Turnier in New York für Linz zu gewinnen versucht, die macht es aber von der anstehenden Geburt des Kindes ihrer Schwester abhängig. Schett bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien: "Wenn das Baby früher kommt, steigen die Chancen." Auch um Clijsters-Landsfrau Justine Henin würde man sich im Falle ihres offenbar anstehenden Comebacks bemühen.
Die ehemalige Weltranglisten-Erste war im Mai 2008 wenige Tage nach ihrer Linz-Zusage für 2008 zurückgetreten, hätte daher etwas gutzumachen. Ansonsten liegen Wildcard-Anfragen von Amelie Mauresmo (FRA), Ana Ivanovic (SRB) und US-Open-Halbfinalistin Janina Wickmayer (BEL) vor. Der Cut-off liegt derzeit bei 65. Trotz des 4,5-Millionen-Dollar-Turniers in Peking in der Woche davor kommen also viele Top-Spielerinnen nach Linz.
Einzige Österreicherin fix im Hauptfeld ist Sybille Bammer, derzeit als Nummer 7 gesetzt. Für die übrige ÖTV-Elite wird es im Wildcard-Gedränge eng, die pausierende Tamira Paszek ist beim "Kids Day" dabei. Sonst stehen die "Side-Events" im Zeichen der "Players night" am Turnier-Montag und von "heroes". Es werden Helden mit verborgenen Talenten abseits des Tennis und Oberösterreichs Tennisclub mit der besten Nachwuchsarbeit gesucht.













