Djokovic nur mit viel Mühe gegen unbekannten Witten weiter
Der fünffache Titelverteidiger bei den US Open, Roger Federer, und der als Nummer 4 gesetzte Mitfavorit Novak Djokovic sind in der dritten Runde in Flushing Meadows erstmals richtig gefordert worden.

Foto © APANovak Djokovic
Federer setzte sich nach 2:33 Stunden gegen Lleyton Hewitt (AUS) mit 4:6,6:3,7:5,6:4 durch und sicherte sich damit, unabhängig vom weiteren Verlauf, dass er auch nach dem letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres die Nummer 1 der Welt bleibt.
Gute Form
Und auch Djokovic musste sich überraschenderweise gegen den unbekannten US-Amerikaner Jesse Witten, der als Nummer 276 der Welt und als Qualifikant bei seinem ersten zweiten Major-Turnier in die dritte Runde gekommen war, auch sehr plagen. 3:28 Stunden benötigte der Serbe zum 6:7,6:3,7:6,6:4 und Einzug ins Achtelfinale gegen Radek Stepanek (CZE-15).
Djokovic, in den ersten beiden Runden ohne Satzverlust, zeigte sich dabei nicht in so guter Form, erst nach einem Break zum 5:4 im vierten Satz waren die Weichen zum Sieg gesetzt.
Auch Federer wurde erstmals richtig getestet. Schon vor dem Match hatte er trotz zuletzt 13 Siegen en suite gegen den wieselflinken Australier Respekt gezeigt. Federer gelang die Vorentscheidung mit einem Break zum 7:5 im dritten Satz. Zwar verkürzte Hewitt im vierten Satz noch einmal von 1:5 auf 4:5, dann war Federer aber durch. Er trifft nun entweder auf James Blake (USA) oder Tommy Robredo (ESP).
Durchatmen
"Ich bin erleichtert, durchgekommen zu sein", gestand Federer. "Wenn man gegen Lleyton einen Satz zurück liegt, dann ist das immer eine schwierige Situation. Mach einen Fehler mehr und Du bist vielleicht im fünften Satz, oder verlierst."
Weitergekommen sind im Herrenbewerb noch vor der Nightsession auch Nikolaj Dawydenko, der den Lauf des Schweizers Marco Chiudinelli mit einem Dreisatz-Sieg stoppte, und Radek Stepanek. Der Tscheche machte Tommy Haas mit einem Vier-Satz-Sieg über Philipp Kohlschreiber zum letzten Deutschen im Hauptbewerb. Dieser kämpfte gegen Fernando Verdasco (ESP-10) um den Einzug ins Achtelfinale.













