Spanier Verdasco eine Nummer zu groß für Melzer
Der 28-jährige Österreicher musste sich im Viertelfinale des 750.000-Dollar-Turniers dem als Nummer zwei gesetzten Spanier Fernando Verdasco mit 3:6,1:6 geschlagen geben.

Foto © APFernando Verdasco
Die Nummer 10 der Welt ist im Viertelfinale des 750.000-Dollar-Turniers in New Haven am Donnerstag zu stark für Jürgen Melzer gewesen. Der Erfolgslauf des 28-jährigen Niederösterreichers bei der US-Open-Generalprobe im US-Bundesstaat Connecticut wurde von Fernando Verdasco abrupt beendet, nach nur 58 Minuten und einem 6:3,6:1 stand der Spanier im Halbfinale.
Marat Safin
Melzer kann die Reise nach New York aber noch nicht antreten, stand er doch noch am Freitag mit Julian Knowle im Doppel-Halbfinale. In Flushing Meadows wird Melzer in der ersten Grand-Slam-Runde auf den Russen Marat Safin treffen, der heuer seine Karriere beendet.
"Er hat sehr gut gespielt, das muss man anerkennen. Der steht jetzt schon ein Jahr lang erste Zehn, er hat wenig Fehler gemacht", sagte Melzer der APA - Austria Presse Agentur nach dem Match gegen Verdasco. Er selbst habe "fürchterlich aufgeschlagen" und nie sein aggressives Spiel aufziehen können.
Breaks zum 2:0 im ersten bzw. 2:1 im zweiten Satz stellten jeweils früh die Weichen zugunsten des Spaniers, der dem Österreicher an gleicher Stelle vor drei Jahren im Achtelfinale noch unterlegen war. Nun stellte Verdasco im Head-to-Head mit dem Niederösterreicher aber auf 3:1.
Im Doppel weiter
"Vor allem das eine Match gegen Hanescu (7:6,4:6,6:1 im Achtelfinale-Anm.) zu gewinnen war wichtig, damit ich mit Selbstvertrauen nach New York komme. Die Auslosung ist schwer genug, da kann ich das dann brauchen", resümierte Melzer aber freilich letztlich positiv über seine Einzelauftritte wenige Autostunden von New York entfernt.
Die Weiterreise in den "Big Apple" verzögert sich aber noch, denn Melzer steht ja an der Seite seines Doppelpartners Julian Knowle im Halbfinale. In diesem trifft das ÖTV-Davis-Cup-Duo auf die Brasilianer Marcelo Melo/Andre Sa. "Wenn wir hier ins Finale kommen und dann vielleicht noch gewinnen wäre das schön. Wir haben zuletzt gegen die beiden in Pörtschach letztes Jahr im Finale gespielt, da haben wir knapp verloren und noch eine Revanche offen."
Erst danach kann sich Melzer ganz auf den Erstrunden-Hit gegen Safin konzentrieren. "Ich werde versuchen, dem Herrn Safin seine Grand-Slam-Karriere zu beenden", versprach Melzer.













