Endstation für ÖTV-Asse Melzer und Bammer
Jürgen Melzer verlor in der zweiten Cincinnati-Runde gegen Benneteau. Sybille Bammer musste sich in Toronto Scharapowa geschlagen geben.

Foto © APJürgen Melzer
Jürgen Melzer ist am Mittwochabend beim ATP-Masters-Series-Turnier in Cincinnati in der zweiten Runde ausgeschieden. Der 28-jährige Deutsch-Wagramer musste sich dem französischen "Lucky Loser" Julien Benneteau in drei Sätzen mit 2:6,6:3,2:6 geschlagen geben. Es war bereits die vierte Niederlage von Melzer im fünften Duell mit dem 27-jährigen Weltranglisten-55. Sybille Bammer verlor in der zweiten Runde von Toronto gegen die favorisierte Russin Maria Scharapowa mit 3:6,6:7.
Im ersten Satz schaffte Benneteau das Break zum 4:2 und machte mit einem weiteren und dem verwerteten ersten Satzball den Satzgewinn nach etwas mehr als einer halben Stunde perfekt. Im zweiten Durchgang war es dann Melzer, der mit zwei Breaks (zum 2:1 und 6:3) den Satzausgleich schaffte. Im dritten Durchgang war der in der Weltrangliste auf Platz 37 liegende Niederösterreicher chancenlos, nach 1:40 Stunden war der Achtelfinaleinzug des Franzosen, der erst durch die Absage von Juan Martin del Potro ins Hauptfeld gerutscht war, fixiert.
Während der Schweizer Weltranglistenerste Roger Federer mit einem klaren 6:3,7:5-Sieg gegen den Argentinier Jose Acasuso sicher in die dritte Runde kam, gab es auch eine große Überraschung. Der Montreal-Halbfinalist Jo-Wilfried Tsonga verlor gegen den australischen Qualifikanten Chris Guccione mit 6:7(12),2:6. Im ersten Satz hatte die Nummer sieben des Turniers drei Satzbälle ungenützt gelassen. Der Weltranglisten-124. spielt nun gegen den Sieger der Begegnung Tomas Berdych gegen Philipp Petzschner.
Bammer gegen Scharapowa ohne Chance
Sybille Bammer musste sich beim WTA-Premier-Turnier in Toronto erwartungsgemäß in der zweiten Runde geschlagen geben. Die 29-jährige Ottensheimerin wehrte gegen die ehemalige Weltranglistenerste Maria Scharapowa zwar einen Matchball ab, verlor schlussendlich nach 2:12 Stunden aber doch mit 3:6,6:7(5). Es war das erste Aufeinandertreffen von Bammer mit der 22-jährigen Russin.
Im ersten Satz stand Österreichs Nummer eins ziemlich auf verlorenem Posten, lag schnell mit 0:4 zurück. Die in der Weltrangliste nur auf Rang 49 klassierte Scharapowa ließ sich auch vom Rebreak zum 4:1 nicht beirren und holte sich den Satz sicher mit 6:3. Den zweiten Durchgang hielt die Weltranglisten-29. dank zweier Rebreaks zum 2:2 und 5:5 nach der Abwehr eines Matchballs offen und zog erst im Tiebreak mit 5:7 den Kürzeren.
Neben Bammer kam auch für die topgesetzte Weltranglistenerste Dinara Safina in der zweiten Runde das Aus. Die Russin verlor vor allem auch aufgrund von 17 Doppelfehlern gegen die Französin Aravane Rezai in drei Sätzen mit 6:3,2:6,4:6. Safina hatte zuvor in 14 Saisonturnieren achtmal das Finale erreicht.













