Bammer dreht Auftaktpartie in Toronto
Trotz 3:6,1:4-Rückstands ging die Österreicherin beim WTA-Premier-Tennis-Turnier in Toronto gegen die Russin Tschakwetadse doch noch als Siegerin vom Platz.

Foto © GEPASybille Bammer
Die Oberösterreicherin Sybille Bammer ist erfolgreich in das mit zwei Millionen Dollar dotierte WTA-Premier-Tennis-Turnier in Toronto gestartet. Die 29-jährige Weltranglisten-29. rang am Montagabend nach verlorenem ersten Satz und einem 1:4-Rückstand die Russin Anna Tschakwetadse noch in drei Sätzen sowie nach 2:07 Stunden mit 3:6,6:4,6:2 nieder. In der zweiten Runde geht es für Bammer nun gegen Nadja Petrowa oder deren russische Landsfrau Maria Scharapowa.
Österreichs Nummer eins musste das Break zum 2:4 und nach einem geschafften postwendenden Rebreak das neuerliche Break zum 3:5 hinnehmen. Danach servierte die 22-jährige Russin zum Satzgewinn aus. Im zweiten Durchgang sah Tschakwetadse dann schnell wie die sichere Siegerin aus, zog sie doch bis auf 4:1 davon. Die Ottensheimerin zeigte aber einmal mehr großen Kampfgeist und schaffte mit fünf Games in Folge nach 1:22 Stunden den Satzausgleich.
Ersten Matchball verwertet
Im Entscheidungssatz nahm Bammer der in der Weltrangliste auf Rang 48 liegenden siebenfachen WTA-Turniersiegerin zum 2:0 und 4:2 den Aufschlag ab und legte somit vor einer kurzen Regenunterbrechung den Grundstein zum Sieg, den sie mit einem weiteren Break und dem verwerteten ersten Matchball fixierte. Die Ottensheimerin stellte damit im Head-to-Head mit Tschakwetadse auf 2:2, auch im bisher letzten Duell 2008 in Los Angeles (ebenfalls auf Hartplatz) hatte sich Bammer durchgesetzt.
In der zweiten Runde geht es für Bammer, die in der vergangenen Woche mit einem Sieg gegen die US-Amerikanerin Serena Williams ins Viertelfinale eingezogen ist, gegen eine Russin. Petrowa und Scharapowa standen einander noch am späten Montagabend gegenüber. Gegen Petrowa hat Österreichs Topspielerin eine 1:3-Bilanz aufzuweisen, während sie gegen Scharapowa noch nie gespielt hat.













