Mayr und Melzer in zweiter Wimbledon-Runde, Bammer, Peya out
Bammer ist überraschend und Peya in Fortsetzung ausgeschieden. Melzer spielt nun gegen Becker, Mayr gegen Lisicki.

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Nach Stefan Koubek am Auftakttag sind beim mit 14,9
Mio. Euro dotierten dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres in
Wimbledon zwei weitere Österreicher in die zweite Runde aufgestiegen.
Überraschend war dies nicht die als Nummer 29 gesetzte ÖTV-Nummer 1,
Sybille Bammer, die sich völlig unerwartet der US-Amerikanerin
Melanie Oudin mit 6:4,4:6,2:6 geschlagen geben musste. Plangemäß
weiter kamen hingegen Jürgen Melzer mit einem glatten 6:1,6:4,6:2
über Oudins Landsmann Wayne Odesnik sowie auch Wimbledon-Debütantin
Patricia Mayr mit einem 7:5,6:2 über die Britin Anne Keothavong.
Peya ausgeschieden.
Ausgeschieden ist auch der Wiener Alexander Peya in der
Fortsetzung des am Vortag abgebrochenen Spiels gegen den Halle-Sieger
Tommy Haas. Nach insgesamt 2:52 Stunden (das Match war im vierten
Satz bei 4:4 abgebrochen worden) unterlag der am Samstag 29 Jahre alt
werdende Peya 7:6(5),6:7(0),3:6,4:6.
Melzer spielt gegen Deutschen.
Für Melzer geht es nun ebenfalls gegen einen Deutschen, und zwar
gegen Benjamin Becker, der mit der Tennislegende Boris nicht verwandt
ist, - und das in Wimbledon. Allerdings ist der 27-jährige
Weltranglisten-49. wie sein Landsmann Haas mit einem Rasenturniersieg
an die Church Road gereist, Becker hat das "warm-up"-Turnier in
Hertogenbosch gewonnen.
Sapziergang?
Ob der Sieg gegen Odesnik nicht schon fast ein Spaziergang war?
"Das kann man schon so sagen, ich habe ihn wirklich in Windeseile
abserviert. Ich bin zwar nicht sicher, ob er nicht eine
Muskelverletzung gehabt hat, aber eigentlich ist das völlig egal. Es
ist schön, wenn man so souverän in ein Grand-Slam-Turnier starten
kann", war Melzer zufrieden.
Schwierige Aufgabe.
Wie Melzer trifft auch Mayr trifft nun mit Sabine Lisicki auf eine
Deutsche, diese Aufgabe wird aber weit schwieriger. Die aufstrebende
Blondine mit Wohnort Bradenton hat sich im Ranking auf Platz 41
gearbeitet und mit dem Sieg über Anna Tschakwetadse (RUS-32) auch
Rasenform bewiesen.













