Roger Federer nahm locker erste Hürde
Der Schweizer durfte auf dem Center Court eröffnen, nachdem der spanische Titelverteidiger Rafael Nadal wegen einer Knieverletzung hatte passen müssen.

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Roger Federer zeigte sich am Montag zum
Auftakt der All England Tennis-Meisterschaften in Wimbledon im
Erstrundenduell mit dem Taiwanesen Lu Yen-Hsun souverän und fertigte
den einzigen Asiaten im Hauptbewerb der Herren in exakt 1:45 Stunden
mit 7:5,6:3,6:2 ab.
Dominanz. Im Vorjahr war der 27-jährige Eidgenosse, der Wimbledon fünfmal
gewonnen hat, seinem Dauerkonkurrenten in einem Fünfsatz-Thriller
unterlegen. Federer, in einem modernen "Military-Look" angetreten
("Ich hoffe, die Leute mögen ihn"), gab gleich in der Anfangsphase
seinen Aufschlag ab, erfing sich aber rasch und dominierte in der
Folge das Match klar, wobei er mit einem seiner zahlreichen Winner
sein erstes Duell zum erhofften 15. Grand Slam-Titel beendete.
Eröffnungsmatch. "Rafa (Nadal) hätte sich natürlich das Eröffnungsmatch hier
verdient, aber ich fühle mich sehr privilegiert und geehrt, dass ich
diese Chance erhielt", meinte der Turnierfavorit, der in Runde zwei
den Spanier Guillermo Garcia-Lopez zum Gegner hat.
Damen. Mit der US-Amerikanerin Serena Williams (6:1,7:5 gegen die
Portugiesin Leuza Silva) und der Russin Maria Scharapowa (7:5,6:4
gegen die ukrainische Qualifikantin Viktorija Kutusowa) zogen am
Montag zwei frühere Wimbledonsiegerinnen in die nächste Runde ein.
Scharapowa, die nach neunmonatiger Zwangspause (Schulterblessur)
derzeit als Nummer 24 der Welt geführt wird, lag im ersten Satz
gleich 1:4 zurück, ehe sie mit ihren gewohnten Stöhn-Schreien auf
Touren kam. "Ich genoss es heute und bin so froh, dass ich gegen eine
starke Gegnerin zurück ins Match fand", sagte die Russin strahlend.
Ausgeschieden. Als erster Gesetzter flog am Montag der US-Amerikaner James Blake
(17) in drei Sätzen gegen den Italiener Andreas Seppi (5:7,4:6,6:7)
aus dem Bewerb.













