Bammer gab in 1. Madrid-Runde wegen Nackenschmerzen auf
Die Österreicherin Sybille Bammer hat am Sonntag in der ersten Runde des Tennis-Millionenturniers von Madrid gegen die Tschechin Petra Kvitova nach einem 1:4-Rückstand in Satz eins im sechsten Game aufgegeben.

Foto © ReutersSybille Bammer
Nach 26 Minuten Spielzeit entschied sich
die Oberösterreicherin aufgrund von Nackenschmerzen für den Ausstieg
aus dem Event, noch für Sonntagabend wurde die 29-Jährige daheim in
Ottensheim erwartet.
Probleme schon in Rom. Schon in der abgelaufenen Woche in Rom hatte Bammer über Probleme
im Nackenbereich geklagt, Krafttraining war keines möglich. "Bei ihr
sind der vierte, fünfte und sechste Halswirbel locker", erklärte ihr
Lebensgefährte Christoph Gschwendtner. "Da bekommt sie in letzter
Zeit immer wieder Probleme. Aber genauso schnell sind sie auch wieder
weg." Die Schmerzen waren schon im März in Indian Wells aufgetreten,
begleitend dazu ihre Schulterverletzung. Die Schulter macht
Österreichs Nummer eins indes freilich keine Probleme mehr.
Beeinträchtigung. Gegen Kvitova war Bammer u.a. beim Ballaufwurf beeinträchtigt,
Kvitova zog dadurch mit 4:0 davon. Danach bäumte sich die
Ottensheimerin noch einmal auf und schaffte ein Rebreak, im sechsten
Game machte es für die Weltranglisten-27. aber keinen Sinn mehr. Es
habe keinen Sinn, fertigzuspielen und sich eine glatte Niederlage
abzuholen, meinte Bammer sinngemäß in einem Telefonat mit
Gschwendtner. Mit Physiotherapie soll den Beschwerden nun beigekommen
werden.
Freude bei Töchterchen Tina. Nutznießerin der Aufgabe war außer Kvitova auch Bammer-Tochter
Tina. In der Früh hatte die Siebenjährige ihrer Mama telefonisch zum
Muttertag gratuliert, nun konnte sie das am selben Tag mit
Überreichung des Geschenks auch persönlich tun. Die Schülerin der
zweiten Klasse wird allerdings bei ihrer Erstkommunion am 24. Mai
wohl auf ihre Mutter verzichten müssen, denn exakt an diesem Tag
beginnen die French Open in Paris.
Gschwendtner: "Sybille hat für die Woche davor das Turnier in
Straßburg eingeplant, da werden Tina und ich dabei sein." Durch den
Feier- und Fenstertag in dieser Woche wird Tina in dieser Woche "nur"
drei Schultage verpassen. "Wegen der Kommunion aus Paris anzureisen,
würde sportlich aber nicht viel Sinn machen", sagte Gschwendtner. Bei
jedem anderen Turnier als einem Grand Slam wäre es aber keine Frage
gewesen, dass Bammer dabei ist.









