Koubek und Peya in erster München-Runde out
Die Österreicher Stefan Koubek und Alexander Peya sind am Dienstag schon in der ersten Runde des mit 450.000 Euro dotierten ATP-Tennisturniers von München ausgeschieden.

Foto © GEPAStefan Koubek
Der
32-jährige Koubek unterlag in seinem ersten Match nach knapp drei
Wochen dem deutschen Wildcard-Spieler Daniel Brands 3:6,6:7(2),
Qualifikant Peya verlor gegen den Franzosen Julien Benneteau nach
starker Gegenwehr 6:2,6:7(5),5:7.
Training mit Federer. Koubek hatte zuletzt eine Woche lang mit Roger Federer trainiert,
setzte das in seinem ersten Duell mit Brands aber nicht um. Der
21-jährige Weltranglisten-141. aus Deggendorf hatte zuletzt auf
Challenger-Ebene zwei Auftakt-Niederlagen verbucht, gegen den
Villacher gab er bei seinem erst dritten Sieg auf der ATP-Tour
überhaupt aber keinen Satz ab. Dabei bewies er Effizienz, nutzte er
doch seine beiden Breakbälle in Satz eins.
Abgewehrt. Im zweiten Durchgang ging es mit dem Aufschlag, wobei der
ÖTV-Profi bei 5:6 schon einen Matchball abzuwehren hatte. Im
anschließenden Tiebreak machte Koubek jedoch nur noch zwei Punkte und
verlor die Partie nach insgesamt 76 Minuten. Der Routinier verwertete
keinen einzigen seiner sechs Breakbälle. Er war mittels "protected
ranking" in das Hauptfeld gekommen, hat von acht dieser nach seiner
Bandscheibenverletzung erhaltenen Startplätze nun noch deren vier zur
Verfügung.
Peya gut unterwegs. Der auch im München-Doppel mit dem Deutschen Philipp Petzschner
engagierte Peya hielt sich nach Überstehen der Qualifikation gegen
Benneteau sehr gut. Nach einem Break zum 4:2 im ersten Durchgang
hatte der Wiener recht rasch die 1:0-Satzführung in der Tasche, gab
im zweiten Satz sein zweites Service aber zu Null ab und geriet
dadurch mit 1:3 in Rückstand. Nach dem Rebreak zum 5:5 kam Peya doch
noch ins Tiebreak, verlor dies nach Abwehr eines Satzballes recht
knapp mit 5:7.
Aufholjagd. Ähnlich verlief der entscheidende Satz, als der 28-jährige Peya im
ersten Duell mit dem 27-jährigen Benneteau zweimal mit einem Break in
Rückstand geriet, dies aber jeweils wettmachte. Der
Weltranglisten-46., in der vergangenen Woche in Rom erstmals dem
Niederösterreicher Jürgen Melzer unterlegen, schlug allerdings bei
einer 6:5-Führung als Rückschläger abermals zu und ging somit nach
2:31 Stunden als Sieger vom Platz. Koubek und Peya hätten in Runde
zwei gegeneinander gespielt.









