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    Zuletzt aktualisiert: 11.12.2008 um 11:20 UhrKommentare

    Koubek: In sechs Monaten von 192 auf 100

    Stefan Koubek will in sechs Monaten wieder unter den Top 100 der Tennis-Welt sein. Das Seuchenjahr 2008 hat er schon abgehakt.

    Stefan Koubek will wieder nach oben

    Foto © GEPAStefan Koubek will wieder nach oben

    Gut gelaunt und voller Optimismus zeigt sich derzeit Stefan Koubek bei der Tennis-Trophy in St. Anton am Arlberg, wo er in diesem Jahr der einzige Österreich-Vertreter bei den Herren ist. Das Jahr 2008 mit seiner schweren Bandscheibenverletzung sei abgehakt, in spätestens sechs Monaten will sich der fast 32-jährige Kärntner, der derzeit im Ranking auf 192 liegt, wieder zurück unter die Top 100 kämpfen. "Momentan geht es mir hervorragend, ich bin absolut schmerzfrei", bestätigte Koubek. "Selbst nach hartem Training geht es mir gut."

    Schmerzen. Zum Lachen gab es für den Kärntner im Jahr 2008 wenig: Seine Bandscheibenprobleme und die damit verbundenen Schmerzen begannen bereits im Februar. Koubek wollte unbedingt eine Operation umgehen. Ließ sich von "Wunderheiler" Mohamed Khalifa in Hallein, von Klaus Eder, dem Physiotherapeuten des deutschen Fußballnationalteams, und mit einer Spritzenkur in München behandeln. "Ich war schon fast schmerzfrei", erinnerte sich Koubek zurück, "dann kam der Rückfall. Ich konnte mich kaum bewegen." Die Operation in Wien im Mai war unumgänglich. Danach begann die Rehabilitation.

    Seuchenjahr. Und Koubek ging diesmal konzentrierter an die Sache, vertraute seine Ärzten und griff erst wieder zum Racket als die Ärzte das Okay gaben. Koubek habe aus dem Jahr 2005 gelernt, das er ebenso wie 2008 als "Seuchenjahr" bezeichnet. Damals musste er eine dreimonatige Dopingsperre absitzen und sich dann noch einer Knieoperation unterziehen. Fast wäre der Kärntner damals aus den Top 200 geflogen. Doch Koubek, der im März 2000 im Ranking bereits Platz 20 innehatte, kämpfte sich zurück. Im Februar 2006 stand er bereits wieder im Finale des ATP-Turniers in Zagreb und schloss die Saison 2007 als Nummer 47 ab.

    Voll durchstarten. Auch wenn Koubeks Comeback im Oktober in der Wiener Stadthalle mit der Erstrunden-Niederlage daneben ging, in der kommenden Saison will der Kärntner noch einmal voll durchstarten. "Das ist wahrscheinlich meine letzte Chance, mit fast 32 Jahren bin ich im letzten Viertel einer Tenniskarriere." Für acht Turniere hat Koubek das "protected Ranking" als Nummer 65. Bereits am 30. Dezember übersiedelt der Kärntner auf die südliche Halbkugel. Zuerst will er das Challenger-Turnier in Noumea (Neukaledonien) bestreiten, dann folgt das ATP-Turnier in Auckland und schließlich die Australian Open in Melbourne. "Wie es danach weitergeht, muss ich mit meinem Trainer Günter Bresnik besprechen", schilderte Koubek. "In sechs Monaten will ich wieder Top 100 sein, als großes Ziel will ich noch einmal unter die besten 50 kommen."

    Davis Cup. Doch Koubek will nicht nur auf der ATP-Tour für Furore sorgen, sondern auch wieder im österreichischen Davis-Cup-Team. "Wenn ich gebraucht werde, bin ich sofort bereit", sagte der Tennis-Crack, der den tollen Sieg über England im September als Kolumnist miterlebte. "Ungewohnt einmal auf der anderen Seite zu sitzen", erinnerte er sich zurück, "aber mitgefiebert habe ich, als wäre ich noch Spieler."


    Fakten

    Sein erstes Spiel bei der Tennis-Trophy in St. Anton bestreitet Koubek am Donnerstagabend gegen den Finnen Jarkko Nieminen.

    Koubek hat dieses Einladungsturnier 1999 (gegen Karol Kucera/SVK) und 2002 (gegen Nicolas Kiefer/GER) gewonnen.

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