Jetzt wartet Ana Ivanovic auf Sybille Bammer
Sybille Bammer setzte sich in der ersten Runde von Linz gegen Francesca Schiavone in zwei Sätzen durch. Tamira Paszek ist hingegen ausgeschieden.

Foto © GEPASybille Bammer musste im ersten Satz kämpfen
Sieg und Niederlage hat es am Mittwoch in der ersten Runde des Generali Ladies in Linz für Österreich gegeben: Sybille Bammer setzte sich nach einer starken Leistung gegen Francesca Schiavone (ITA) mit 7:5,6:3 durch und trifft im Achtelfinale am Donnerstag auf die topgesetzte Ana Ivanovic (SRB). Tamira Paszek enttäuschte hingegen und war gegen die tschechische Qualifikantin Petra Kvitova chancenlos, nach 68 Minuten war ihre 3:6,3:6-Niederlage besiegelt.
Aus vier mach eins. Nur eine von vier ÖTV-Damen kam in der ersten Runde des größten heimischen Damenturniers durch, denn nach Melanie Klaffner und Yvonne Meusburger blieb mit Paszek auch die dritte dank Wildcard im Hauptbewerb stehende Österreicherin ohne Satzgewinn. Die diesjährige Bali-Finalistin wurde von der derzeit um 20 Plätze besser platzierten Kvitova (WTA-Nr. 44) überraschend glatt dominiert. Auch nach dem verlorenen ersten Satz hatte man - abgesehen von einer 2:0-Führung im zweiten Satz - nicht das Gefühl, als könnte Paszek das Match noch drehen. "Ich bin mit gar nichts zufrieden, es hat irgendwie gar nichts zusammengepasst. Vom Spielerischen her über das Gesundheitliche, ich habe einfach gemerkt nach fünf Bällen rechts, links - keine Kraft mehr", meinte Paszek.
Keine Kraft. Die Vorbereitung auf dieses Turnier sei nicht optimal gewesen. Ein unrühmlicher Abschluss unter eine Saison, die der Teenager schnell vergessen will. "Die erste Saisonhälfte war eine Katastrophe, in der zweiten haben Montreal (Viertelfinale) und Bali (Finale) quasi die Saison gerettet. Ich merke jetzt einfach, wenn man ein halbes Jahr wenig getan hat, hat man in der zweiten Hälfte umso mehr Arbeit gehabt und ich merke, dass ich keine Kraft mehr habe." Darum wird Paszek jetzt zwei Wochen pausieren, den Schläger ins Eck stellen und abzuschalten versuchen.
Schlagerspiel. Zuvor war der erhoffte Achtelfinal-Schlager Ana Ivanovic gegen Sybille Bammer Realität geworden: Die 28-jährige Oberösterreicherin qualifizierte sich erstmals seit 2005 in Linz wieder für ein Achtelfinale und hat damit bereits ihren Verbleib in den Top 30 der Weltrangliste abgesichert. Bammer war damit am Donnerstag die letzte Österreicherin im Hauptbewerb. "Für mich war es sehr schwierig, weil mir das Spiel von Schiavone nicht unbedingt liegt. Ich freue mich irrsinnig", meinte Bammer erleichtert.
Locker. Mit Spannung wurde nun der erste Einsatz der Top-Favoritin und Weltranglisten-Vierten, Ana Ivanovic, gegen Bammer erwartet. Ivanovic hatte ja als eine der vier Top-Gesetzten in Runde eins ein Freilos. "Wir haben ein paar Mal gegeneinander gespielt. Sie ist eine schwierige Gegnerin, sie bringt viele Bälle zurück. Es wird ein hartes Match", wusste Ivanovic. In den bisherigen zwei Begegnungen hat 2007 in Indian Wells Bammer mit 6:7,6:0,6:3 gewonnen, heuer in Berlin setzte sich die Serbin mit 7:5,4:6,6:4 ebenfalls knapp durch. "Ich kann locker drauf losspielen. Wenn ich mein bestes Tennis spiele, ist sicher einiges drinnen", gab sich Bammer durchaus Chancen.
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