Wien bleibt Wien, und doch wird alles ein bisserl anders
Die Stadthallen-Trophy serviert am Dienstag den "Super-Tuesday" mit Koubek und Melzer.

Foto © GEPAJürgen Melzer trifft auf Ivan Ljubicic
Der erste Tag in der Stadthalle diente quasi nur zum Aufwärmen, am Dienstag geht es am Wiener Vogelweidplatz erstmals richtig zur Sache. Neben den beiden Topgesetzten Stanislas Wawrinka und Fernando Gonzalez werfen sich auch die Lokalmatadore Jürgen Melzer (Österreichs Nummer eins fordert Ivan Ljubicic) und Rückkehrer Stefan Koubek (der Kärntner probiert sich gegen Tommy Robredo) in die Tennis-Schlacht. Und es bleibt zu hoffen, dass zumindest einer der beiden seine Turnier-Präsenz verlängert.
Verlängerung.
Erstens, weil die übrigen zwei Österreicher Martin Fischer (gegen Juan Martin del Potro) und Alex Peya (gegen Gael Monfils) ihre Mittwoch-Partien nur mit Anleihe eines Wunders bestehen können. Zweitens, damit der Traum, dass 20 Jahre nach dem letzten Triumph (der legendäre Horst Skoff war's) wieder einmal ein "Rot-Weiß-Roter" das Turnier gewinnt, in die Verlängerung gehen kann.
2009 ist gesichert.
Apropos Verlängerung - der Fortbestand der Tennis-Trophy ist zumindest für 2009 quasi unter Dach und Fach. "Es ist spruchreif, nur die Unterschrift des Hauptsponsors fehlt noch", weiß Turnier-Boss Peter Feigl. Obwohl das Event im nächsten Jahr der niedrigsten Kategorie (ein so genanntes "250er") angehört, bleibt das Preisgeld (672.000 Euro) gleich hoch.
Masters-Cup.
Positiv: "2009 geht unser Turnier zwei Wochen später in Szene. Dann ist es auch in Wien schon richtig kalt, und die Leute haben einen Grund mehr, in die Halle zu kommen", lächelt Feigl. Weit gewichtiger: Mit dem neuen Termin rückt man auch dem finalen Masters-Cup (der geht im November 2009 erstmals in London über die Bühne) bedeutend näher. "So steigt die Chance, dass Topspieler zu uns kommen, weil sie zu diesem Zeitpunkt noch Punkte für das Masters benötigen", erklärt es Feigls Kollege Leo-Günther Huemer.
Beruhigend: Das Damen-Turnier in Linz gibt's dafür 2009 bereits eine Woche früher ab 10. Oktober. Damit fällt eine Kollision mit Wien (ab. 19. Oktober) aus und den heimischen Fans bleibt die Qual der Wahl erspart.
Features
Dienstag
Center Court:
ab 13 Uhr: Stanislas Wawrinka (SUI) - Philipp Petzschner (GER)
nicht vor 15:00:
Simone Bolelli (ITA) - Fernando Gonzalez (CHI)
Stefan Koubek (AUT) - Tommy Robredo (ESP)
Ivan Ljubicic (CRO) - Jürgen Melzer (AUT)
nicht vor 20:00:
Daniel Nestor/Nenad Zimonjic (CAN/SRB) - Rik de Voest/Filip Polasek
(RSA/SVK)
Court B:
ab 13 Uhr: Philipp Kohlschreiber (GER) - Marc Gicquel (FRA)
Pavel Snobel (CZE) - Radek Stepanek (CZE)
Ernests Gulbis (LAT) - Filippo Volandri (ITA)
Eduardo Schwank (ARG) - Gilles Simon (FRA)
nicht vor 20:00:
Agustin Calleri/Guillermo Canas (ARG) - Philipp Petzschner/Alexander
Peya (GER/AUT)
Foto

Stefan Koubek muss als erster Österreicher ranFoto © Reuters













