US Open-Finale heißt Williams gegen Jankovic
Die Serbin besiegte am Freitag die Russin Jelena Dementjewa in zwei Sätzen. Serena Williams bezwang Safina 6:3,6:2.

Foto © ReutersJelena Jankovic
Die achtfache Grand-Slam-Siegerin
Serena Williams und Jelena Jankovic in ihrem erstem Major-Finale können sich in der Nacht auf Sonntag mit einem Triumph bei den US Open wieder zur Nummer eins der
Tennis-Weltrangliste küren. Auf dem Weg dorthin müssen beide zuvor noch eine unsichtbare Gegnerin besiegen: Der Tropensturm "Hanna" pustete den Tennis-Stars in New York schon am Freitag kräftig ins Gesicht und brachte die Organisatoren hinter den Kulissen ordentlich
auf Trab.
Programmänderung. Nach fieberhaften Verhandlungen mit dem übertragenden Fernsehsender CBS veröffentlichten die Veranstalter ihre Pläne für den Fall, dass der für Samstag angekündigte heftige Regen und starke
Wind das Final-Wochenende durcheinanderwirbeln. Williams, die 6:3,6:2
gegen die Olympia-Zweite Dinara Safina gewann, und Jankovic (6:4,6:4
über Olympiasiegerin Jelena Dementjewa), hätten darunter am wenigsten zu leiden. Würde ihr Endspiel am Samstag ins Wasser fallen, würde es auf Sonntag verschoben.
Siebentes Duell. Jankovic freute sich nicht nur über die Leistung gegen die zuvor elf Spiele ungeschlagene Damentjewa, sondern auch derzeit nicht durch irgendeine Verletzung oder Erkrankung vom Tennis abgelenkt oder gar abgehalten zu werden. "Es ist ein Wunder, dass ich hier bin, gesund
bin und Spaß an meinem Tennis habe", sagte die serbische Weltranglisten-Zweite, die im fünften Versuch zum ersten Mal ein
"großes" Halbfinale überstand. Jankovic und Serena Williams stehen sich im Finale zum siebenten Mal gegenüber.
Auf dem höchsten Level. Jede gewann jeweils drei Partien, wobei die Amerikanerin das letzte Duell im Frühling im Endspiel von Miami in
drei Sätzen für sich entschied. Freilich sieht die Viertelfinal-Bezwingerin der Oberösterreicherin Sybille Bammer trotzdem Chancen: "Ich muss auf meinem höchsten Level spielen. Es wird schwierig, aber machbar. Schließlich bin ich hierher
gekommen, um einen Grand Slam zu gewinnen." Danach nahm sie noch
ihren nach dem Viertelfinale gegen Andy Roddick ausgebuhten Landsmann
Djokovic in Schutz: "Es ist nicht nett, so etwas zu sagen. Aber am
Ende zählt nur, wer gewinnt. Und im Halbfinale ist Djokovic."
Nummer eins nicht wichtig. Serena Williams holte schon 1999 und 2002 zwei Grand-Slam-Titel
bei den US Open. "Es ist schon so lange her und fühlt sich gar nicht
so lange an. Das ist merkwürdig. Ich bin froh, nach neun Jahren noch
dabei zu sein und will einfach nur den Titel gewinnen. Die Nummer
eins ist mir im Moment nicht so wichtig", sagte die 26-Jährige nach
ihrem klaren Erfolg über Safina. Anders als beim Gewinn des
kompletten Medaillensatzes in Peking gingen Russlands Spielerinnen
damit bei den US Open leer aus.
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Die Herren müssen sich möglicherweise auf das erste Endspiel an einem Montag seit 21 Jahren einstellen - es sei denn, beide Halbfinali wurden am Samstag irgendwie über die Bühne gebracht.
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Serena WilliamsFoto © AP













