Frühes Aus für US-Open-Doppel-Titelverteidiger Aspelin/Knowle
Der Traum von der erfolgreichen Titelverteidigung des Doppel-Triumphs bei den US Open ist für Julian Knowle und seinen Doppelpartner Simon Aspelin ausgeträumt.

Foto © GEPAJulian Knowle
Das als Nummer 6 gesetzte
Duo aus Österreich und Schweden musste sich am Samstag in der zweiten
Runde den French-Open-Semifinalisten aus Russland, Igor
Kunizyn/Dmitrij Tursunow, mit 2:6,6:1,4:6 beugen. Die Enttäuschung
beim 34-jährigen Vorarlberger war dementsprechend groß.
Frühes Break. "Es war in beiden Sätzen, die wir verloren haben, ein frühes
Break, dem wir hinterhergelaufen sind. Ende dritter Satz waren zwei
lange Aufschlag-Games, aber wir haben keine Breakchance mehr gehabt",
sagte Knowle zum Match. Durch das frühe Break im dritten Durchgang
hätten er und Aspelin das Momentum verloren.
Bitteres Jahr. 2008 war damit freilich von den Erfolgen her nicht vergleichbar
mit 2007. "Das ganze Jahr ist mehr oder weniger bitter verlaufen. Bei
den Grand Slams mit Australian Open und Wimbledon erste Runde, Paris
dritte Runde und US Open zweite Runde. Das ist alles andere als
zufrieden stellend", meinte Knowle, der zu Saisonbeginn von mehreren
Verletzungen zurückgeworfen worden war. Die Tatsache, als
Titelverteidiger hier verloren zu haben, spiele da weniger eine
Rolle.
Punkte fehlen. Beiden Spielern fallen damit freilich viele Punkte aus der
Weltranglisten-Wertung. Auch die Qualifikation für den Masters Cup,
wo sie ein Finale aus dem Vorjahr zu verteidigen gehabt hätten, ist
wohl gelaufen. Über die Partnerschaft mit Aspelin über 2009 wollte
Knowle so kurz nach dem Match freilich nicht spekulieren. "Aber Fakt
ist, dass das Jahr - aus welchen Gründen - auch immer, schlecht war,
egal, was jetzt noch kommt im Herbst. Was nächstes Jahr passiert,
werden wir zu gegebener Zeit uns zusammensetzen. Für den Masters Cup
sind wir jetzt zu weit weg, da haben wir keine Chance mehr, unter die
Top 8 zu kommen."
Aufhören kein Thema. Weitermachen wird Knowle freilich auf jeden Fall. Nach seiner
Verletzung habe er gesehen, dass er noch sehr gut Tennis spielen kann
und nach so einem Jahr aufhören, sei kein Thema. "Ganz im Gegenteil,
ich kann noch einige Jahre ganz vorne mitspielen. Ich werde
irgendwann wieder dort sein, wo ich einmal war."













