Mühevoller Auftakt für topgesetzte Ana Ivanovic
Die Serbin ist nach ihrer Daumenverletzung froh, überhaupt am Start zu sein. Ivanovic besiegte die Russin Duschewina erst nach zwei Stunden.

Foto © GEPAAna Ivanovic
Viel hätte nicht gefehlt, und Ana Ivanovic wäre
als erste topgesetzte Spielerin überhaupt bei den US Open gleich zum
Auftakt ausgeschieden. Die Serbin musste sich am Dienstag
2:02 Stunden abmühen, ehe sie sich gegen die Russin Wera Duschewina
mit 6:1,4:6,6:4 durchsetzte. US-Open-Series-Siegerin Dinara Safina,
die Nummer 6 des Turniers, hingegen hatte mit der US-Amerikanerin
Kristie Ahn leichtes Spiel.
Froh am Start zu sein.
Wer nun eine enttäuschte Ivanovic erwartet hatte, wurde
überrascht, denn die Serbin ist nach ihrer Daumenverletzung froh,
überhaupt in New York am Start zu sein. "Eigentlich bin ich sehr
glücklich, es ist schon ein großer Fortschritt, dass ich hier
teilnehmen kann, weil nach den Olympischen Spielen war ich sehr
enttäuscht", so Ivanovic, die ihren Start im Zeichen der Fünf Ringe
wegen der anhaltenden Daumenverletzung kurzfristig hatte absagen
müssen. Auch im Spiel gegen Tamira Paszek, dass die 17-Jährige in
Montreal ja sensationell gewonnen hatte, war Ivanovic schon von
dieser Verletzung gehandicapt gewesen.
Untersuchungen.
Nach Peking hat Ivanovic alles in ihrer Macht stehende getan, um
für Flushing Meadows fit zu werden, erzählte sie. "Ich bin sogar nach
Australien geflogen, um meinen Doktor zu sehen." Mit Röntgen, MRI und
anderen Tests sind aber keine Sehnenprobleme festgestellt, aber "sie
haben ein paar Zysten gefunden, die die Entzündung hervorgerufen
haben". In der Folge haben auch ihr Nacken und ihr Rücken darunter
gelitten. "Vorher hatte ich keine Kraft mehr, ich konnte nicht einmal
mehr das Racket halten."
Trainingsrückstand.
Unter diesen Umständen ist freilich der knappe Sieg über
Duschewina anders zu sehen. Erst vor ein paar Tagen war sie wieder
ohne Schmerzen, sie hat einen Trainingsrückstand aufzuweisen. "Ich
habe Wettkämpfe sehr gerne, also würde ich natürlich gerne hier
gewinnen. Aber im Moment scheint mir das etwas zu viel verlangt, also
denke ich jetzt von Match zu Match", meinte die French-Open-Siegerin
auf ihre Chancen beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres befragt.
Die nächste Gegnerin der Nummer 1 der Welt ist die Französin Julie
Coin, die überraschend Casey Dellacqua zweimal im Tie-Break
geschlagen hat.
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Dinara Safina hatte wenig MüheFoto © Reuters













