LA: Auftaktsiege für Paszek und Bammer
Tamira Paszek stoppte ihren Negativlauf mit einem Auftaktsieg in Los Angeles über die Japanerin Nakamura. Auch Sybille Bammer hatte Grund zum Jubeln.

Foto © GEPATamira Paszek steht in Runde zwei
Tamira Paszek hat am Tag der Verkündung ihrer Nichtnominierung für Olympia ihren Negativlauf gestoppt. Nach fünf Auftaktniederlagen in Serie erreichte die Vorarlbergerin am Montag die zweite Runde des WTA-Turniers in Los Angeles. Paszek schaltete in Runde eins die Japanerin Aiko Nakamura aus. Nach 1:14 Stunden verwertete die 17-Jährige ihren ersten Matchball zum glatten 6:4,6:2-Erfolg über die Weltranglisten-107.
Niederlagen. Paszek hatte seit März kein Einzelspiel auf der WTA-Tour gewonnen. Die Vorarlbergerin scheiterte seitdem zum Auftakt in Berlin, Rom, Paris (French Open), Birmingham (2. Runde nach Freilos) und Wimbledon. Zuletzt war Paszek am 27. März in der ersten Runde von Miami erfolgreich. "Der Sieg hat mir gutgetan. Es ist ein gutes Gefühl, wieder einmal als Sieger vom Platz zu gehen", meinte Paszek.
Gegnerinnen. Das Tennis-Talent trifft in der zweiten Runde auf Aleksandra Wozniak oder die als Turnier-Nummer zehn gereihte Italienerin Flavia Pennetta. In jedem Fall kommt es dabei zu einer Premiere, denn Paszek hat gegen beide Spielerinnnen noch kein Match auf der WTA-Tour bestritten. Vor allem Wozniak (Weltranglisten-45.) präsentierte sich zuletzt in Hochform. Die 17-jährige Kanadierin eroberte am Sonntag als Qualifikantin in Stanford ihren ersten WTA-Titel.
Auch Bammer weiter. Auf ihrem Weg zum Triumph eliminierte Wozniak im Stanford-Achtelfinale Sybille Bammer, die ihr Erstrundenspiel in 1:21 Stunden gegen Ahsha Rolle (USA) klar gewinnen konnte. Im ersten Satz konnte die Amerikanerin kein einziges Game für sich entscheiden, auch der zweite Satz ging mit 6:4 zu Gunsten Bammers aus.
Runde zwei. Bammer hat aber gute Chancen das Achtelfinale zu erreichen, denn sowohl gegen Ashley Harkleroad (USA) als auch gegen Stephanie Dubois (CAN) ist die als Nummer 14 gesetzte Oberösterreicherin Favoritin. Gegen Harkleroad steht es in der persönlichen Bilanz 1:1, gegen Dubois hat sie noch nie gespielt. In der Runde der letzten 16 könnte Bammer dann allerdings Anna Tschakwetadse (RUS-3) "blühen".
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