Melzer und Bammer hielten rot-weiß-rote Fahne hoch
Jürgen Melzer und Sybille Bammer haben als einzige Vertreter des ÖTV-Quintetts die erste Runde des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon überstanden.

Foto © GEPAJürgen Melzer steht in Runde zwei
Der 27-jährige Niederösterreicher rang am
Dienstag den Kroaten Ivan Ljubicic in fünf Sätzen mit
6:4,7:6(7),4:6,2:6,6:3 nieder. Bammer profitierte beim Stand von
4:6,4:1 von der Aufgabe ihrer schwedischen Kontrahentin Sofia
Arvidsson wegen einer Knieverletzung.
Paszek hatte Nachsehen. Tamira Paszek hatte dagegen in einem Dreisatz-Krimi gegen die als
Nummer 20 gesetzte Italienerin Francesca Schiavone mit 3:6,7:5,8:10
das Nachsehen. Bereits am Montag waren Alexander Peya und Yvonne
Meusburger ausgeschieden.
Melzers steile Formkurve. Melzers Formkurve zeigt weiter nach oben. "Ein Sieg gegen Ljubicic
ist immer schön", freute sich der Deutsch-Wagramer nach seinem
Auftakterfolg in Wimbledon. Melzer sah sich während der Partie gegen
den als Nummer 26 gereihten Kroaten teilweise einem regelrechten
"Aufschlag-Gewitter" ausgesetzt. Ljubicic schlug insgesamt 33 Asse
und holte so auch einen Zweisatz-Rückstand auf. Im Entscheidungssatz
bewahrte Melzer aber einen kühlen Kopf: "So wie er ab Mitte des
zweiten Satzes servierte, war es sehr schwierig, Chancen zu bekommen,
aber ich habe eine genützt."
Melzer mit Selbstvertrauen. Für den Weltranglisten-72. läuft es derzeit rund: Durch die
Erfolge in Paris (3. Runde) und s'Hertogenbosch (Viertelfinale und
Titel im Doppel) hat er wieder viel Selbstvertrauen getankt und auch
sein Ziel erreicht: "Ich hatte gehofft, in Wimbledon die Hochform zu
haben und hoffe, sie nun bewahren zu können."
Nächster Gegner. Nächster Gegner ist der US-Amerikaner und Weltranglisten-137.
Jesse Levine. Melzer: "Er ist speziell auf Rasen gefährlich. Er ist
auch Linkshänder und hat viel Talent, wird aber weniger Asse schlagen
als Ljubicic."
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Sybille BammerFoto © APA
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Tamira PaszekFoto © GEPA













