"Rafa ist ein Monster"
Almagro wurde von Freund Rafael Nadal aus den French Open gekickt: "Rafa ist ein Monster" war sein Kommentar dazu.

Foto © ReutersRafael Nadal lehrt seinen Gegnern das Fürchten
Er wurde schon "Bulldozer" und "Kannibale" genannt. Bei den French Open fügte nun der bedauernswerte Nicolas Almagro einen weiteren Spitznamen für den König der Sandplätze hinzu. "Rafa ist ein Monster", sagte Almagro über seinen Landsmann und Freund Rafael Nadal. Der Titelverteidiger und dreifache Roland-Garros-Champion hatte soeben im Viertelfinale des Grand-Slam-Tennisturniers von Paris einen 6:1, 6:1, 6:1-Sieg gefeiert und vergaß für einen kurzen Moment sogar seine Bescheidenheit: "Das war ein Riesen-Spiel. Ich habe nicht viel falsch gemacht und gerade mein bestes Match des Turniers gespielt."
Djokovic fordert Nadal. Der Ranglisten-Dritte Novak Djokovic aus Serbien wird sich nicht mit drei Spielen zufriedengeben, er wird auch nicht nach 1:44 Stunden wieder den Platz als Verlierer verlassen. "Das wird schwer, er hat mich in Hamburg ganz schön gequält", sagte Nadal. Am Rothenbaum hatte Nadal nur mit viel Mühe im Halbfinale gegen Djokovic gewonnen.
Vernichtung. Auf der bedeutendsten Sandplatzbühne der Welt allerdings lehrt Nadal bisher seine Gegner das Fürchten. Der Spanier besiege seine Kontrahenten nicht einfach nur, "er demoralisiert und vernichtet sie regelrecht", formuliert es der frühere Weltklasse-Spieler Henri Leconte etwas martialisch. Noch nie hat Nadal auf der Pariser Asche das Gefühl einer Niederlage erlebt. Seit Turnierbeginn hat er nicht einen Satz abgegeben, gerade einmal 25 Games verloren - ein Rekordwert für einen Halbfinalisten. Die bisherige Bestmarke hielt Björn Borg mit 26 verlorenen Spielen in den Jahren 1978 und 1980.













