Safina fertigte Scharapowa ab
Maria Scharapowa musste sich gegen Dinara Safina von den French Open verabschieden. Roger Federer hat den Franzosen Julien Bennetau aus dem Bewerb gekickt.

Foto © APMaria Scharapowa scheiterte
Die Weltranglisten-Erste Maria Scharapowa ist bei den French Open im Achtelfinale ausgeschieden. "Das war so einer
dieser Tage, an dem manches schief geht und auch ein bisschen das
Glück fehlt." Die 21-Jährige verlor am Montag in einem russischen Duell gegen Dinara Safina 7:6(6), 6:7(5), 2:6. Die jüngere Schwester des früheren Weltranglisten-Ersten Marat Safin trifft nun in Jelena Dementjewa erneut auf eine Russin. Bei den Herren gab sich hingegen der Schweizer Weltranglisten-Erste Roger Federer beim 6:4, 7:5, 7:5 gegen den ungesetzten Franzosen Julien Benneteau keine Blöße. Er trifft im Viertelfinale des Grand-Slam-Turniers in Paris auf den als Nummer 24 gesetzten Chilenen Fernando Gonzales.
Highlight. Beim Duell zwischen Scharapowa und Safina erlebten die Zuschauer in Paris wohl das bisherige Highlight des Turniers. In der hartumkämpften Partie ging Scharapowa mit dem Gewinn des Tiebreaks im ersten Satz in Front und führte im zweiten Satz schon mit 5:2 und hatte bei 5:3 einen Matchball. Doch Safina brachte ihren Aufschlag doch noch durch und kämpfte sich noch einmal heran. Auch im Tiebreak des zweiten Satzes lag Safina schon 2:5 zurück, behielt aber bei den folgenden fünf Punkten die Nerven.
Demontage. Was im dritten Satz wie ein offener Schlagabtausch begann, endete schließlich nach fast drei Stunden mit der Demontage der Weltranglisten-Ersten. Scharapowa wird damit auch bei ihrer sechsten Teilnahme an der bedeutendsten Sandplatz-Veranstaltung der Welt in Paris nicht gewinnen.
Federer hatte es in der vierten Runde recht eilig. Im Pariser Nieselregen reichten dem 26-Jährigen gegen Julien Benneteau drei Sätze. Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale trifft er nun auf den Chilenen Fernando Gonzalez, gegen den er erst einmal verloren hat - im vergangenen Jahr beim Masters Cup. "Hoffentlich läuft es ähnlich gut wie heute. Dann bin ich guter Dinge."
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