Katastrophale Leistung beförderte Bammer ins Out
Sybille Bammer musste sich der WTA-140. Aleksandra Wozniak 0:6,2:6 geschlagen geben.

Foto © GEPAEnttäuschung und Ratlosigkeit bein Bammer
Eine erschreckend schwache Leistung von Sybille
Bammer hat am Mittwoch das kollektive Erstrunden-Out der drei bei den French Open engagierten österreichischen Tennis-Damen besiegelt. Die 28-Jährige ging gegen die Kanadierin Aleksandra Wozniak mit 0:6,2:6
unter, wird nach ihrem vorjährigen Achtelfinal-Einzug damit in der Weltrangliste einiges an Boden verlieren. In Wimbledon sollte Bammer
aber dennoch gesetzt sein.
Keine Erklärung. Die Leistung der Ottensheimerin war derart katastrophal, dass Beobachter der Partie ein Krankheitsproblem bei Österreichs Nummer eins vermuteten. Doch dem war nicht so. "Wir haben auch keine Erklärung", meinte Bammer-Coach Jürgen Waber. "Sybille hat die letzten beiden Tage wegen des Regens nicht trainieren können, so war sie nicht im Rhythmus. Sie ist nie ins Spiel gekommen." Der erste Satz war in 23 Minuten vorüber, wobei Bammer - als WTA-22. klare Favoritin - kein einziges Mal ans Netz ging und 16
unerzwungene Fehler fabrizierte.
Gutes Konzept. Im zweiten Durchgang hielt die
Österreicherin vorerst mit, dann riss Wozniak aber wieder das Match an sich. Waber. "Wozniak hat sehr aggressiv gespielt." Bammer war
hingegen zu keiner Stellungnahme bereit, die Enttäuschung dürfte zu tief gesessen sein.
Die 20-jährige Wozniak hatte sich ein gutes Konzept gegen Bammer zurecht gelegt: "Ich habe gewusst, ich darf Sybille nie
in den Rhythmus kommen lassen. Ich war dann aber überrascht, weil sie sich sonst sehr stark bewegt. Heute war das nicht so." Wozniak ist lediglich 140. der Weltrangliste, sie trifft in Runde zwei auf die Usbekin Akgul
Amanmuradowa.
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"Gegen Marcos Daniel ist es sicher angenehmer zu spielen als gegen Ferrero. Aber auch das ist ein
Match, das man erst gewinnen muss."
Jürgen Melzer über seinen nächsten Gegner
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Dreisatzsieg für MelzerFoto © APA













