Favoriten bei French Open ohne größere Probleme
Federer meisterte Auftakt-Hürde Querrey klar. Jankovic und Venus Williams sind ebenfalls weiter.

Foto © GEPAFederer ist weiter
Roger Federer hat die erste Hürde bei
den French Open ohne Mühe gemeistert. Der Weltranglisten-Erste
bezwang den US-Amerikaner Sam Querrey am Montag 6:4,6:4,6:3. "Die
erste Runde bei einem Grand-Slam-Turnier ist immer gefährlich.
Querrey ist ein aufstrebender Typ, daher bin zufrieden mit meiner
Vorstellung"", meinte der 26-jährige Schweizer erleichtert.
Regen. Am späteren Nachmittag wurde der Turnierbetrieb wegen Regens
unterbrochen. Unter anderem waren noch die Erstrundenspiele von
Titelverteidiger Rafael Nadal (ESP) und der Österreicherin Sybille
Bammer (gegen Alexandra Wozniak aus Kanada) am Programm gestanden.
Nächster Gegner ist Montanes. Obwohl Federer noch nicht sein bestes Tennis abzurufen vermochte,
blieb er gegen den fast zwei Meter großen Querrey ungefährdet. Der
20-jährige Kalifornier, der mit der Viertelfinal-Qualifikation in
Monte Carlo überrascht hatte, konnte die Nummer 1 nicht ernsthaft in
Verlegenheit bringen. Nach 95 Minuten war Federers Arbeitstag
beendet. Nächster Gegner der Schweizers wird der Spanier Albert
Montanes (ATP-Nr. 60) oder der Belgier Kristof Vliegen (85) sein.
Enttäuschung für Gastgeber. Guillermo Coria, Finalist von 2004, war nach fast zweijähriger
Grand-Slam-Abstinenz wegen Verletzungen kein erfolgreiches Comeback
gegönnt. Der Argentinier, der mittlerweile auf Platz 604 der
Weltrangliste abgerutscht ist, unterlag dem als Nummer 12 gesetzten
Spanier Tommy Robredo 7:5,4:6,1:6,4:6. Eine große Enttäuschung
mussten die Gastgeber verkraften. Der französische Hoffnungsträger
Richard Gasquet, an Nummer acht gesetzt, zog wegen einer
Knieverletzung vor der Partie gegen Florent Serra zurück.
Jankovic. Vor der Regenunterbrechung gaben sich auch bei den Damen die
Favoriten wenig Blöße. Vorjahres-Semifinalistin Jelena Jankovic hätte
nach komfortabler 3:0-Führung den Auftaktsatz gegen die Rumänin
Monica Niculescu beinahe noch verloren, setzte sich aber im Tiebreak
noch 7:3 durch. Der zweite Satz war dann mit 6:2 eine klare
Angelegenheit für die Serbin. "Ich wusste nicht, wie sie spielt, und
was ich von ihr erwarteten konnte. Als ich mich an ihr Spiel gewöhnt
hatte, ging es ein wenig besser", meinte die Nummer drei des Rankings
nach dem Spiel gegen die Nummer 86.
Drei Sätze für Venus Williams. Venus Williams musste gegen die mit 35 Jahren älteste Spielerin im
Turnier, die Israelin Tzipora Obziler, über drei Sätze gehen. Die
Nummer acht setzte sich schließlich nach über zwei Stunden
6:3,4:6,6:2 durch. Williams trifft nun in Runde 2 auf die
Qualifikantin Selima Sfar (TUN).













