Stecher blickt schon wieder nach vorne
Kombinierer Mario Stecher sprintete heuer in Oslo zwei Mal zu Team-Gold. Für den Eisenerzer ist es der zweite Diskuswerfer.

Foto © GEPAMario Stecher
Auch wenn er schon oft darauf angesprochen wurde, denkt Mario Stecher nach wie vor mit Stolz an die heurige Weltmeisterschaft im "nordischen Mekka" Oslo zurück. In beiden Team-Bewerben sprintete der Eisenerzer jeweils als Schlussläufer seinen deutschen Konkurrenten Tino Edelmann in Hundertstel-Krimis nieder und sicherte so Österreichs Kombinierer-Mannschaft zwei Mal Gold.
Bestätigung der harten Arbeit
Dass er nun für seine herausragende Leistungen zum zweiten Mal nach 2006 als Steiermarks "Sportler des Jahres" den bronzenen Diskuswerfer in Händen hält, ist für den 33-Jährigen eine Bestätigung seiner harten Arbeit. "Bei meiner ersten Ehrung war es der Ansporn, einmal das zu erreichen, was der Thomas Muster öfter geschafft hat. Die Auszeichnung hat für mich aber denselben Stellenwert. Denn man muss schon Großes geleistet haben, um sich gegen die vielen herausragenden Sportler in der Steiermark durchzusetzen."
Doch Stecher will sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen und blickt bereits wieder nach vorne. "Mein Ziel für die kommende Saison ist der Gesamtweltcup. Letztes Jahr hätte ich es beinahe geschafft, doch bremste mich da eine Verletzung aus. Daher ist das Wichtigste, dass ich gesund bleibe."













-Anzeigen