HandballDen Ferlachern ging prompt die Luft aus

Der SC Ferlach verlor in der 15. HLA-Runde gegen Krems klar mit 26:37. In der Bundesliga gastiert der HCK am Freitag (18.30 Uhr) bei Hollabrunn.

Mujanovic war mit zehn Treffern Ferlachs bester Werfer © KLZ/Weichselbraun
 

Es begann ursprünglich alles nach Wunsch. In den Anfangsminuten verschaffte sich der SC Ferlach, der auf Kapitän Dean Pomorisac und Nemanja Malovic verzichten musste, in Krems mit einer 5:2-Führung einen kleinen, aber feinen Vorsprung. Dieser war allerdings zehn Minuten später so schnell verpufft, wie er da war. Und so ging es mit einem noch knappen 14:16-Rückstand in die Pause. „Wie befürchtet ist uns ein Österreicher abgegangen und somit verlief alles lauwarm. In der ersten Halbzeit konnten wir sie zwar ins Schwitzen bringen, aber wenn du ständig mit nur sechs Leuten spielst, geht dir die Luft einmal aus“, resümiert Goalie Matthias Meleschnig.

Vorne kamen zu unpräzise, zu schnelle Würfe und hinten stand plötzlich die Deckung nicht mehr konstant und der Gegner kam zu leichten Toren. Daraus resultierte eine deutliche 26:37-Niederlage.

Wir haben alles versucht, aber am Ende war Chaos im Spiel. Und wenn du ständig im Rückstand bist, bekommst du keine Ruhe mehr ins Spiel. Sobald du verwirfst, folgen die Kontertore, das ist beinhart.

Trübsal blasen ist dennoch verboten. Bereits am Sonntag (17) wartet auf das Team von Trainer Ivan Vajdl im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde mit Linz ein derzeit bärenstarker Gegner. So wichtig ein Erfolgserlebnis wäre, umso schwieriger wird die Challenge für das Schlusslicht.

Wie es aussieht müssen wir uns langsam auf die Entscheidungsspiele im Mai konzentrieren.

Matthias Meleschnig

In der Bundesliga gastiert der HC Kärnten am Freitag (18.30 Uhr) bei Hollabrunn. Ein Auswärtssieg wäre ein wichtiger Schritt, um sich wieder an die Top 3 anzunähern. „Mit Gal und Markovic haben die Gastgeber zwei sehr starke Imports in ihren Reihen. Sie sind eine eingespielte Truppe und machen wenig Fehler. Gerade weil sie die letzten beiden Partien verloren haben, müssen wir auf der Hut sein, denn auch sie stehen unter Zugzwang“, verrät Youngster Luca Urbani, der zuletzt sein Potenzial aufblitzen ließ.

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