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Grabner ist "noch nicht zu müde" Generationenduell bei ÖSV-Dreifachsieg an Grabner Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Snowboard Nächster Artikel Grabner ist "noch nicht zu müde" Generationenduell bei ÖSV-Dreifachsieg an Grabner
Zuletzt aktualisiert: 22.01.2012 um 16:48 UhrKommentare

Lebenszeichen von Crosser Schairer

Markus Schairer hat beim Weltcup in Veysonnaz für den ersten Saisonpodestplatz der österreichischen Snowboard-Crosser gesorgt.

Foto © GEPA

Der Vorarlberger, der am Donnerstag im ersten Rennen in der Schweiz noch in der Auftaktrunde gescheitert war, musste am Sonntag nur dem US-Amerikaner Nate Holland den Vortritt lassen und gab mit Platz zwei ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Bei den Damen kam Susanne Moll als beste ÖSV-Fahrerin über Rang elf nicht hinaus.

Für Schairer war es das Ende einer fast zweijährigen Durststrecke, war er doch im März 2009 als Sieger in La Molina (ESP) zum bisher letzten Mal auf ein Weltcup-Stockerl gefahren. "Es kann sich niemand vorstellen, wie groß die Erleichterung bei mir ist. Wenn es nach meinem Sturz am Donnerstag heute wieder nicht geklappt hätte, wäre mein Selbstvertrauen gänzlich dahin gewesen. Aber jetzt fahre ich mit einem super Gefühl zum wichtigsten Rennen dieses Jahres, den X-Games (26. - 29. Jänner) nach Aspen. Dieser zweite Platz tut mir so richtig gut, damit ist der Knoten bei mir endlich geplatzt", sagte Schairer.

Talentprobe

Im Windschatten des Cross-Weltmeisters 2009 legte auch der 20-jährige Vorarlberger Michael Hämmerle eine Talentprobe ab, er wurde erst in der Vorschlussrunde in aussichtsreicher Position durch eine Kollision aus der Bahn geworfen. Als Dritter des kleinen Finales landete Hämmerle am Ende auf Rang neun und holte damit wenige Tage vor seiner ersten X-Games-Teilnahme seine vierte Top-Ten-Platzierung im Weltcup. Alessandro Hämmerle (31.), Hanno Douschan (46.) und Christopher Fischer (48.) scheiterten hingegen bereits in ihren Auftaktläufen.

Bei den Damen war Moll im Semifinale zwar gut unterwegs, ging dann jedoch in einer Auseinandersetzung mit einigen ihrer Konkurrentinnen zu Boden. In einen ähnlichen Zwischenfall war Moll auch im kleinen Finale verwickelt, am Ende musste sie sich mit Platz elf zufriedengeben. Maria Ramberger wurde 21., der Sieg ging bereits zum dritten Mal in dieser Saison an die US-Amerikanerin Lindsey Jacobellis vor Dominique Maltais (CAN) und Alexandra Schekowa (BUL).


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