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Grabner ist "noch nicht zu müde" Generationenduell bei ÖSV-Dreifachsieg an Grabner Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Snowboard Nächster Artikel Grabner ist "noch nicht zu müde" Generationenduell bei ÖSV-Dreifachsieg an Grabner
Zuletzt aktualisiert: 14.01.2012 um 15:09 UhrKommentare

Prommegger als Jauerling-Sieger nach Bad Gastein

Andreas Prommegger will den Schwung vom Heimsieg beim ersten Snowboard-Weltcup auf dem Jauerling mit nach Bad Gastein nehmen. In seiner näheren Heimat geht es für den Salzburger erneut um eine Top-Platzierung.

Andreas Prommegger

Foto © APAndreas Prommegger

"Ich freue mich über meinen ersten Sieg daheim. Und jetzt geht es zu meinem Heim-Heim-Rennen, das liegt ja gleich bei mir um die Ecke", sagte der 31-Jährige. Den Sieg streitig machen will ihm der Weltcupführende Benjamin Karl, der sich am Freitag beim Parallel-Slalom vor seiner Haustüre mit Platz acht begnügen musste.

Von Karl herbeigesehnt, war das Unterfangen Jauerling-Weltcup ein schwierigeres als erwartet. Der zweifache Weltmeister von 2011 war in den Tagen davor gut beschäftigt, wollte den vielen Medien-Anfragen und den Autogrammwünschen der Fans gerecht werden. "Das ist man dann doch nicht so gewöhnt, das muss ich noch lernen, mit so einen Druck umzugehen. Die Begeisterung für den Sport hier war großartig. Es ist ein Snowboard-Spektakel, wie es noch nie da war", jubelte Karl dennoch. Zudem blickt er Vaterfreuden entgegen, wie er Freitagabend verriet. Der zweifache Saisonsieger hat in der Parallel-Weltcup-Wertung 3.570 Punkte auf dem Konto, Prommegger folgt mit 3.350.

Positive Kritiken

Für Jauerling gab es durchwegs positive Kritiken, mehr Rennen wie diese wünscht sich auch die drittplatzierte Marion Kreiner. Zum dritten Mal in diesem Winter hatte die 30-jährige Steirerin ein kleines Finale für sich entschieden. Den fünften Top-Ten-Platz der Saison fuhr Julia Dujmovits ein, für die Siegerin der Qualifikation war vor 5.000 Zuschauern aber weit mehr drinnen gewesen. "Ich weiß, dass ich schnell bin. Konstanz kann man lernen, Schnelligkeit nicht", gab sich die Burgenländerin angriffslustig. Grund zur Freude hatte Christian Galler, der sportliche Leiter im ÖSV: "Das Herz lacht, es war eine superschöne Show. Jeweils vier Herren und Damen im Finale, die Mannschaftsstärke ist sensationell."

Am Sonntag folgt in Bad Gastein der zweite Parallel-Slalom auf österreichischem Boden (09.00/12.30 Uhr). "Auf dem Buchebenhang haben sich unsere Fahrer immer schon sehr wohl gefühlt. Wir werden auch heuer wieder Vollgas geben", versprach der österreichische Parallel-Cheftrainer Tom Weninger. 2011 gewann Benjamin Karl. Der Skiclub Bad Gastein feiert den 100. Geburtstag.


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