Freud und Leid bei den Snowboardern
Während Ina Meschik mitten in die Snowboard-Weltspitze stürmte, verlief der Winter für Sigi Grabner schmerzhaft.

Foto © APIna Meschik
Sie war der Shooting-Star im Snowboard-Zirkus: Mit Ina Meschik raste eine erst 19-jährige Kärntnerin in ihrer ersten vollen Weltcup-Saison mitten in die Weltspitze und saß der arrivierten Konkurrenz im Nacken.
Im Weltcup beeindruckte die Villacherin unter anderem mit dritten Plätzen in Telluride und beim Finale in La Molina vor wenigen Tagen. Bei den Olympischen Spielen in Vancouver verpasste Meschik das Halbfinale nur um sechs Hundertstel-Sekunden und wurde Sechste.
Lausegger holt Europacup
"Die Saison war Wahnsinn und Olympia das größte Abenteuer", lacht die Zukunfts-Hoffnung, für die im Herbst die Matura am Sport-Borg in Spittal ansteht.
Wenig erfreulich lief die Saison für Sigi Grabner. Im Dezember brach sich der "Evergreen" einen Knochen im Sprunggelenk. Ohne Wettkampf-Praxis reiste der 35-Jährige zu Olympia, da kam nach einem Sturz in der Qualifikation das Aus. Dennoch will der Weltmeister von 2003 weiter angreifen. "Nach dieser schmerzvollen Saison kann ich nicht aufhören. Die WM in La Molina ist das große Ziel", so Grabner.
Beim Europacup-Finale in Isola (Fra) gewann Andreas Lausegger am Mittwoch den Parallel-RTL und holte sich dadurch den Sieg in der Gesamtwertung. Somit hat der Bodentaler nächste Saison einen fixen Startplatz im Weltcup.
Features
Fakten
Österreichische Meisterschaften auf der Gerlitzen, Samstag:
Parallel-Slalom (10 Uhr), Sonntag: Parallel-RTL (10 Uhr)
Aussichtsreiche Kärntner: Ina und Pia Meschik, Sabine Schöffmann, Victoria Stefaner, Andreas Lausegger, Hanno Douschan, Christoph Maltschnig, Felix und Max Widnig, Johann Stefaner











