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    Zuletzt aktualisiert: 14.02.2013 um 12:54 UhrKommentare

    Pircher: "Marcel hat noch nicht alles gezeigt"

    Vertrauensmann, Freund und Trainer: Mike Pircher kennt Superstar Marcel Hirscher ganz genau. Der Insider im Interview.

    Mike Pircher, Österreichs Slalom-Cheftrainer

    Foto © GEPAMike Pircher, Österreichs Slalom-Cheftrainer

    Um wie viel einfacher werden die WM-Rennen nun für Marcel, weil er mit dem Team bereits eine Goldmedaille in Händen halten darf?
    MIKE PIRCHER: Einen besseren Start in die Weltmeisterschaft hätten wir nicht haben können. Vor dem Rennen in der Früh hat er mich noch mehrmals angerufen und gesagt, dass er nervös sei, was er schon lange nicht mehr war. Aber dann ist er meistens auch schnell.

    Wie wichtig ist der Faktor Spaß für den Erfolg?
    PIRCHER: Der Spaß abseits vom Training ist extrem wichtig. Einmal fortzugehen und auf den Putz zu hauen gehört dazu. Wir tun's natürlich nicht vor dem Rennen. Doch im Kondikurs fahr ich mit den Jungs auf den Ballermann. Es ist wichtig, dass sie eine Gaudi haben. Marcel hatte die zwischenzeitlich verloren. Der Autounfall, die Einfädler- und Manager-Geschichte vergangenes Jahr - da hat er den Sport nicht mehr genießen können. Das war zu viel. Aber jetzt hat er sich eingestellt auf das Leben als Star. Er ist gelassener.

    Mit seinem Facebook-Posting nach dem Super-G ("diesen Lauf wäre ich auch gerne gefahren . . .") kam doch kurz Unruhe ins Team.
    PIRCHER: Ich hab geschmunzelt. Die Botschaft dahinter kann man doch mit einem Lächeln werten. Nicht böse sein, aber wenn man das nicht aushält, können wir gleich in den Keller lachen gehen.

    Sind Sie mit Marcels Vater Ferdinand Hirscher immer auf einer Linie?
    PIRCHER: Wir arbeiten echt gut zusammen. Dem Ferdl ist ja auch nicht wichtig, dass der Marcel ein Superstar ist, sondern, dass er einen schnellen Schwung macht. Einmal waren wir echt unterschiedlicher Meinung: Er geht davon aus, dass Marcel nur schnell ist, wenn er hundert Prozent gibt. Ich weiß, dass es auch mit neunzig Prozent funktioniert - das ist ein Mitgrund für seine Konstanz. Im Übrigen hat Marcel noch nicht alles gezeigt. Die hundert Prozent werden dann nötig, sollte er einmal 25. nach dem ersten Lauf sein.

    Dimensionen a la Ted Ligety?
    PIRCHER: Viel mehr. Er kann noch zwei Sekunden herausholen.

    Welche Taktik wendet man bei der WM an?
    PIRCHER: Das entscheiden wir am Renntag. Abhängig von der Kurssetzung. Skisport ist Taktik. Marcels Sieg in Val d'Isère war eine taktische Meisterleistung. Als Pinturault als Zweiter ausgeschieden ist, stand Marcel bereits im Starthaus. Wir haben ihn via Funk darüber informiert und er warf seinen Plan über den Haufen und fuhr das Rennen heim. Marcel gewinnt seine Rennen mit Intelligenz, nicht nur mit dem schnellen Schwung.

    Welche Rolle übernehmen Sie in menschlicher Hinsicht für Marcel Hirscher?
    PIRCHER: Er neigt dazu, alles zu hinterfragen. Ich versuche ihn zu besänftigen und ihm die Gesamtsituation zu zeigen. Er hat realisiert: Er kann nicht mehr in die Disco gehen, er hat eben seinen Job zu erledigen. Schon vor drei Jahren habe ich ihm gesagt, was es heißen wird, ein Superstar zu sein. Also braucht er jetzt nicht sudern.

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