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    Zuletzt aktualisiert: 09.02.2013 um 19:03 UhrKommentare

    "Da war das Herzal in der Hose"

    Kröll auf dem undankbaren vierten Platz, Reichelt ausgefallen, Mayer und Franz abseits der Podestränge: Die vom Norweger Aksel Lund Svindal souverän gewonnene Herren-Abfahrt am "Super-Samstag" avancierte zum sportlichen Drama für Österreich.

    Klaus Kröll: Beim Heimrennen auf Platz vier gelandet

    Foto © APAKlaus Kröll: Beim Heimrennen auf Platz vier gelandet

    Österreichs Herren in der WM-Abfahrt in Schladming, das war am Samstag ein sportliches Drama in vier Akten. Neben Klaus Kröll, der auf dem undankbaren vierten Rang landete, waren auch Matthias Mayer (13.), Max Franz (23.) und Hannes Reichelt (Ausfall) alles andere als vom Glück verfolgt.

    Franz mit "Verschneider"

    "Schade, das war nicht der Tag der Österreicher. Es kommen aber andere Tage", meinte Franz. "Schon wieder Vierter, da kriegst du Herzweh. Wir hätten uns eine Medaille verdient gehabt", sagte Mayer. Und Reichelt fügte hinzu: "Bitter. Vor allem, wenn du weißt, dass du mit den Jungs auf dem Podium normalerweise mitfahren kannst."

    Bereits der Start in den "Super-Samstag" verlief wenig vielversprechend. Beim eingeschobenen Zusatztraining am unteren Streckenteil zog sich Franz bei einem "Verschneider" eine Blessur im rechten Knie zu. In jenem Knie, das sich der Kärntner schon mehrfach in seiner Karriere lädiert hatte.

    Der Start von Franz hatte sogar kurz gewackelt, ÖSV-Arzt Herbert Resch gab aber grünes Licht. "Ich habe alles versucht, aber das Vertrauen war nicht da. So etwas fährt leider im Hinterkopf mit. Bei den Sprüngen hab ich das Knie gespürt. Das ist richtig ungut, dann traust du dich nicht und es kommt ein Haufen Zeit zusammen", analysierte der Youngster aus Weißbriach.

    Trotz des unglücklichen Verlaufs nahm Franz viel Positives mit. "Das hab ich mir nicht nehmen lassen, da runter zu zupfen. Es war trotz allem richtig cool." Franz, der danach auch noch zur Dopingprobe ausgewählt wurde, zog sich eine Meniskuszerrung zu und muss zehn Tage pausieren. In der Weltcup-Abfahrt in Garmisch (23. Februar) will er schon wieder am Start stehen.

    "Brutaler Bock geschossen"

    Mit Vorwürfen an die FIS oder die Veranstalter (ÖSV), die die Verantwortung für das Trainingschaos vor der Abfahrt tragen, hielt sich Franz zurück: "So etwas kann immer und überall passieren."

    Mayer befand sich wie schon im Super-G auf Medaillenkurs - allerdings nur in gewissen Streckenabschnitten. "Leider hab ich wieder einen brutalen Bock geschossen. Diesmal nicht unten, sondern in der Mitte. Das hat wieder richtig viel Zeit gekostet", rechnete Mayer vor.

    Angesichts der Tatsache, dass Mayer erst im November 2012 als 23. in Lake Louise seine ersten Abfahrts-Weltcup-Punkte gesammelt hat, darf er mit seinen bisherigen WM-Darbietungen zufrieden sein. "Ich hab mich gut präsentiert, ich darf sehr zufrieden sein. Wenn die Formkurve so weitergeht, dann steh' ich bald auch in der Abfahrt auf dem Podest."

    Für Mayer ist die WM aber noch nicht zu Ende, mit der Super-Kombination am Montag steht gleich bei seinem ersten Großereignis Einsatz Nummer drei auf dem Programm.

    Schwere Verletzung vermieden

    Zum engsten Abfahrts-Favoritenkreis hatte Reichelt gezählt. Beim Salzburger hielt sich der Ärger aber in Grenzen. Denn bei einem weiten Satz, bei dem er auf den hinteren Skienden landete, vermied er nur mit Mühe und Glück einen Sturz und eine schwere Verletzung.

    "Ich bin irrsinnig froh, dass ich gesund im Ziel bin. Ich war bei diesem Sprung so unglaublich am Limit, da kann mich eine verpasste WM-Medaille nicht erschüttern. Da war das Herzal in der Hose", schnaufte der 32-Jährige durch. Reichelt tat nach dem Rennen "das ganze G'stell weh". Ein mögliches Antreten in der Super-Kombi ist eher anzuzweifeln, im Riesentorlauf ist er einer der Kandidaten auf den letzten ÖSV-Startplatz.

    Nach den medaillenlosen Speed-Rennen will Reichelt seinen Fokus rasch auf die verbleibenden Bewerbe der Weltcup-Saison richten: "Solche Dinge abzuhaken, das gehört zum Sportlerleben dazu. Diese Rennen sind Geschichte, es wird bald andere Rennen und andere Aufgaben geben."

    Alexander Hofstetter/APA aus Schladming

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